Schollene/Kamern l Das Blasorchester aus Rathenow sorgte in Schollene für Stimmung, schon vor der Schlüsselübergabe machten sich alle ob der kühlen Temperaturen mit einer Schunkelrunde warm. „Der SKK ist nun bereit, in seine 40. Saison zu starten“, verkündete dessen Präsident Olaf Brunow punkt 11.11 Uhr vorm Rathaus. Neben ihm standen Verbandsbürgermeisterin Steffi Friedebold und Sebastian Heinike, der stellvertretende Bürgermeister der Seegemeinde. Beide überreichten dem Schollener Ober-Narren die Insignien der Macht, den Geldsack sowie einen großen geschnitzten Rathausschlüssel.

„Mit Schlüssel und ohne Geld, da sollen wir nun feiern, den Umzug durch das jecke Dorf lässt Schönhausen sich auch noch versteuern“ reimte Olaf Brunow und kündigte so die nächste Aktion an. Angeführt vom Blasorchester hoch auf dem blauen Wagen ging es im Umzug durchs Dorf. Nicht fehlen durften dabei der Elferrat und die Prinzengarde, in einer Kutsche fuhr das Kinderprinzenpaar mit: Jasmin I. und Fabian I. Ein erwachsenes Paar steht noch nicht fest. Neben den im SKK organisierten etwa 70 Jecken nahmen am Ummarsch auch zahlreiche „Zivilisten“ teil.

Umzug endete an der Brauerei

Der Ummarsch endete an der Brauerei, wo sich alle an der Feldküche stärken konnten. Hier in der Brauerei ging es am Nachmittag noch einmal richtig zur Sache, denn der SKK präsentierte ein Medley von alten und neuen Tänzen, Sketchen und Gesängen zum Auftakt der Jubiläumssaison. Wie bei den echten Sitzungen endete das Programm mit Torsten Heidepriem und seinem „Santa Schollene“.

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Dabei wurden auch gleich die Termine der 40. Saison verkündet: Die erste Prunksitzung ist am 27. Januar, weiter geht es am 3. Februar mit der zweiten Sitzung sowie dem Kinderfasching, am 10. Februar findet die letzte Sitzung statt. Damit ist aber noch längst nicht Schluss, denn am 17. Februar lädt der SKK alle befreundeten Vereine zum Empfang.

Auch in Kamern hatte es seit mehr als zehn Jahren keinen Ummarsch mehr am 11. November gegeben, doch bot sich der Samstag nun dazu an. An der Gemeinde begrüßte KKK-Präsident Werner Bioletti alle großen und kleinen Narren, Jürgen Brandt gab dann mit der Faschingskanone den Startschuss. Fabian Groß schritt vorweg, das olympische Feuer in der Hand. Denn das Motto der 31. Session lautet: „Auf die Plätze, fertig, los – olympisch, närrisch, grandios“.

Marschiert wurde bis zur Friedenskoppel, welche vom Fackelträger sportlich umlaufen wurde. Am Ziel, dem Gemeindesaal, angekommen, musste Fabian Groß das olympische Feuer entzünden. Bürgermeister Arno Brandt übergab die Macht ans Prinzenpaar Ute II. und Thomas II. Drinnen lud der KKK zu Kinderspielen, Beatrice Schenk schminkte die Kinder und es gab Kaffee und Kuchen.