Medizin

Gesundheitsversorgung: Ministerpräsident sagt Unterstützung für Havelberg zu

Für die medizinische Versorgung in Havelberg hat Ministerpräsident Reiner Haseloff dem Verein „Pro Krankenhaus“ seine Unterstützung zugesagt.

Von Andrea Schröder
Vor kurzem  waren Sozialministerin Petra Grimm-Benne (von rechts) und Staatssekretärin Beate Bröcker ? hier im Gepräch mit Anke Görtz und Sandra Braun  von ?Pro Krankenhaus? ? in  Havelberg zu Gast.
Vor kurzem waren Sozialministerin Petra Grimm-Benne (von rechts) und Staatssekretärin Beate Bröcker ? hier im Gepräch mit Anke Görtz und Sandra Braun von ?Pro Krankenhaus? ? in Havelberg zu Gast. Foto: Andrea Schröder

Havelberg

Dass es in Havelberg mehr als ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) geben soll, hat Ministerpräsident Rainer Haseloff (CDU) Mitgliedern des Vereins „Pro Krankenhaus Havelberg“ zugesagt. Er hatte Vertreter des Vereins am Donnerstagabend zu einer Videokonferenz eingeladen. Diese ist sehr gut verlaufen. „Wir haben einen positiven Eindruck. Der Ministerpräsident ist über die Situation in unserer Region bestens informiert“, schätzt Anke Görtz, einstige stellvertretende Betriebsratsvorsitzende und Vereinsmitglied, ein. Mit Sozialministerin Petra Grimm-Benne und Staatssekretärin Beate Bröcker (beide SPD) arbeite er eng zusammen.

Thema in dieser Woche im Kabinett

Wie Regierungssprecher Matthias Schuppe auf Volksstimme-Nachfrage mitteilte, sei die medizinische Grundversorgung im ländlichen Bereich und somit auch die in Havelberg ein wichtiges Thema für den Ministerpräsident. Es müsse mehr geben als ein MVZ. Die fachliche Entwicklung sei von Bedeutung. Deshalb führe auch er Gespräche mit der landeseigenen Krankenhausgesellschaft Salus und der AOK. In dieser Woche sei die medizinische Versorgung auch Thema im Kabinett der Landesregierung. Es werde eine Lösung geben.

Die Pro-Krankenhaus-Vertreter hatten in dem Gespräch auch gefragt, was nach den Landtagswahlen geschehe – der Verein drängt auf ein Konzept von der Salus vor dem 6. Juni. Reiner Haseloff sagte, dass kein Grund zur Sorge bestehe, denn die derzeitige Regierung sei auch nach dem Wahltermin noch einige Monate im Amt.