Neuermark-Lübars l Gar nicht so windig wie gedacht war es am Samstagnachmittag, als sich die Drachenfestbesucher auf zum Lübarser Bruch machten. Es ging allerdings nicht wie gewohnt bis an das Gewässer am Elbdeich, sondern der Heimatverein hatte Sitzgelegenheiten und Ausschank schon einige hundert Meter davor aufgebaut. Denn wegen des bevorstehenden Deichbaus sind die Munitionssucher in Gange.

Aber am neuen Platz war es genauso einladend. Das fanden nicht nur die Dorfbewohner, sondern auch die vielen Gäste von außerhalb, die die Einladung des Vereins gern annahmen. Die nahen Wirtschaftswege zwischen den Äckern, auf denen das Wintergetreide wächst, eigneten sich bestens als Start- und Landebahn. Ein bisschen mehr Wind hätte den Start sicher erleichtert – aber wenn die Drachen erst einmal an „Fahrt“ aufgenommen hatten, tanzten sie ausdauernd am Himmel. Und zum Glück hatten die Kinder ja auch Hilfe von Eltern und Großeltern.

Hatten die Drachen genug vom Tanz und waren wieder verpackt, ließen sich die Kinder und Erwachsenen gern auf den Bänken am Lagerfeuer nieder. Der Stockbrotteig reichte gerade so, denn das Rösten über dem Feuer machte den Mädchen und Jungen Freude., so dass sie auch gern eine zweite Portion nahmen. Die Erwachsenen ließen sich Kaffee und Glühwein schmecken, es gab Kuchen, Soljanka und Würstchen.

Kieselbach zufrieden

„Ein schönes Drachenfest“, zeigte sich der Vereinsvorsitzende Friedrich-Wilhelm Kieselbach zufrieden. Mit vereinten Kräften waren vor Einbruch der Dunkelheit die Tische und Bänke auch wieder zügig zusammengeräumt und ins Dorf gebracht.

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Eine Veranstaltung gibt es dieses Jahr noch. Am 30. November findet im Dorfgemeinschaftshaus ein Weihnachtsnachmittag für Kinder statt. Am Programm wird noch gefeilt.

Und dann geht es im neuen Jahr auch gleich mit dem Verbrennen der Weihnachtsbäume weiter.

Der Heimatverein beteiligt sich 2019 tatkräftig am Spielplatz-Projekt der BI „Lebendiges Elbe-Havel-Land“. Das Gelände am Jugendklub ist ausgewählt worden für eine Verschönerungskur. Einzelheiten zu Arbeitseinsätzen und Anschaffungen werden bis zum Frühling besprochen.