Jugendarbeit

Junge Kicker jagen in Schollene in Airbags dem Ball nach

Eine Premiere gab es auf dem Schollener Fußballplatz: Erstmals wurden die vom Havelberger Jugendzentrum (Juze) neu angeschafften Bubble-Balls in der Praxis erprobt. Spenden hatten den Kauf ermöglicht.

Von Ingo Freihorst
Tummeln sich hier etwa Außerirdische auf dem Schollener Fußballplatz? Nein, der Jugendklub spielte erstmals Bubble-Ball.
Tummeln sich hier etwa Außerirdische auf dem Schollener Fußballplatz? Nein, der Jugendklub spielte erstmals Bubble-Ball. Foto: Ingo Freihorst
Wie so ein  Bubble-Ball von innen ausschaut, zeigt hier Juze-Jugendbetreuer Dominique Berndt.
Wie so ein Bubble-Ball von innen ausschaut, zeigt hier Juze-Jugendbetreuer Dominique Berndt.
Foto: Ingo Freihorst

Schollene - Es sah von weitem aus, als wären Außerirdische auf dem Schollener Fußballplatz gelandet. Doch steckten in den riesigen durchsichtigen Bällen Besucher des benachbarten Jugendklubs, welche der Havelberger Juze-Betreuer Dominique Berndt zu diesem neuen sportlichen Angebot eingeladen hatte. Sechs solch riesiger Bälle hatte er mitgebracht, dazu einen noch größeren Fußball, welcher von den Bubble-Balls-Kickern durch Anschubsen fortbewegt werden musste. Drei Bälle hatten rote Markierungen, drei waren in blau gehalten – dies waren die Teams. Kleine Kegel markierten die Tore.

Ein junger Schollener mochte am Ende gar nicht aufhören, so sehr faszinierte ihn das neue Angebot. Denn man kann mit dem übergestülpten aufgeblasenen „Air-Bag“, so man es entsprechend beherrscht, sogar Purzelbäume schlagen. Dazu muss man die Beine anhocken. Man kann sich aber auch gegenseitig umschubsen. Der Verlierer fällt ja weich.

Insgesamt hat das Jugendzentrum zwölf solcher „Blasen-Bälle“ (so die deutsche Übersetzung) in zwei Farben angeschafft, sechs kleinere und sechs größere. Möglich machte dies eine großzügige Spende der Bundeswehr in Höhe von genau 2008,03 Euro, welche beim Spendenlauf zusammengekommen war. Den Rest stockte der Juze-Förderverein über Spenden und Fördermittel auf.

Wie Juze-Leiter Thomas Will mitteilte, können Firmen oder Vereine die Bälle auch ausleihen, ebenso wie die Hüpfburg. Das nötige Fachpersonal stellt das Juze. Wichtig ist, dass der Boden der Spielstätte entsprechend präpariert ist, am besten eignet sich Rasen.

Geplant ist unter anderem, die Bälle auch beim Zeltlager anzubieten, welches vom 8. bis 13. August am Kamernschen See am Jugendklub stattfinden wird. Es wird wieder zusammen mit dem Shalom-Haus aus Tangermünde veranstaltet, einige Plätze sind noch frei. Mitmachen können Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 20 Jahren.

Freie Plätze gibt es zudem bei einer weiteren Juze-Ferienfreizeit: Die traditionelle Paddeltour auf den Spuren der Buga, welche von Brandenburg nach Havelberg führt, wird in der Zeit vom 25. bis 30. Juli stattfinden. Schwimmer im Alter von 10 bis 27 Jahren können sich hieran beteiligen. Anmelden kann man sich im Jugendzentrum oder in den Klubs.