Elbe-Havel-Land l Die Vorbereitung der nunmehr nur noch 15 Ortswehren der Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land auf den Winter wurde kontrolliert. Da die Ortswehr Melkow zum Jahresende abgemeldet wurde, brauchte hier nichts mehr geprüft werden.

Die insgesamt neun Kontrolleure machten sich von Klietz aus in zwei Trupps auf den Weg, einer bereiste den Südteil, der andere den Norden der Verbandsgemeinde. Geprüft wurden unter anderem die Wasserentnahmestellen – hier sind die Verschlüsse von den Wehren so zu präparieren, dass sie nicht festfrieren. Ein Augenmerk wurde auch auf Ordnung und Sauberkeit im Gerätehaus gelegt, auf den Zustand der Schutzbekleidung sowie der Technik.

Regelmäßige Prüfung nötig

In Schönhausen warf der Schollener Wehrleiter Uwe Engel zum Beispiel einen prüfenden Blick in den Tank des Notstromaggregates, auf der anderen Seite des Tanklöschfahrzeuges kontrollierten Ortswehrleiter Lutz Pesenecker sowie Bernhard Neumann aus Neuermark-Lübars die Atemschutzgeräte. Die Pressluftflaschen müssen regelmäßig geprüft werden, an den Prüfsiegeln kann man ablesen, ob der Termin eingehalten wurde. Fragen gab es zum Bandmaß, was hinten an der Pumpe lag – damit werden die Brunnen ausgelotet, antwortete der Schönhauser Gruppenführer René Köhler.

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Oben im Versammlungsraum saß der stellvertretende Verbandsgemeindewehrleiter Peter Jugler aus Klietz und schaute sich am Laptop die Prüfprotokolle vom Tüv oder für den Atemschutz, Belehrungsnachweise sowie die Statistiken der Schönhauser Wehr an. „Bis auf Kleinigkeiten war bisher alles in Ordnung“ meinte der Klietzer. Da war die Gruppe bereits in Klietz, Neuermark-Lübars und Hohengöhren gewesen, weiter ging es nach Fischbeck, Kabelitz, Wust und Sydow.

„Trotz der teils recht bejahrten Fahrzeuge befindet sich die Technik in einem guten Zustand und auch die Sauberkeit und Ordnung in den Gerätehäusern war okay“, resümierte Verbandsgemeindewehrleiter Karl-Heinz Pick im Nachhinein. Dieses Ehrenamt wird er übrigens in Kürze abgeben, am 16. November findet dazu auf der Dienstberatung der Wehrleiter in Neuermark-Lübars eine Vorschlagswahl statt. Immerhin 25 Jahre lang hat der Schönhauser dieses Amt bekleidet, anfangs hieß dieser Posten noch Abschnittsleiter. Wehrleiter in Schönhausen bleibt er aber weiterhin.

Auch Lutz Pesenecker ist inzwischen seit 30 Jahren Wehrleiter in Neuermark-Lübars. Noch um einiges älter ist allerdings das dortige Einsatzfahrzeug: Der Mercedes wurde vor 41 Jahren zugelassen.