Havelberg l In einem Monat soll es soweit sein: Im Norden Havelbergs öffnet der neue Aldi-Markt seine Pforten. Derzeit wird im Innern des Neubaus noch eifrig gearbeitet. Handwerker sind dabei, die Decke einzuziehen. Gut zu erkennen ist aber schon die Struktur. Die Verkaufsfläche ist größer als im bisherigen Markt und linkerhand vom Eingang aus gesehen befinden sich verschiedene Funktionsräume für Lagermöglichkeiten und Sozialbereich.

„Ich denke, das Personal wird sich ebenso über die Neueröffnung freuen wie die Kunden“, sagt Peter Ortmann, Leiter Filialbau und Technik bei der Aldi GmbH & Co. Kommanditgesellschaft in Wittstock. Denn die Mitarbeiter bekommen bessere Arbeitsbedingungen. Die Kunden dürfen sich auf einen größeren Markt freuen mit heller und freundlicher Atmosphäre, breiteren Gängen und einem größeren Angebot an Waren.

Die Neueröffnung ist für den 5. Dezember geplant. „Wir sind im Zeitplan“, versichert Peter Ortmann und berichtet von Arbeiten an der Kälteanlage, im Endausbau und an der Außenanlage. An letzterer gibt es noch viel zu tun. 66 neue Parkplätze entstehen. Mit dem Edeka-Markt zusammen, der sich ebenfalls in der Pritzwalker Straße befindet, sind es dann 144 Parkplätze. Die neuen Aldi-Parkplätze erhalten neues Pflaster auch da, wo es nicht wegen der Bauarbeiten für den neuen Markt aufgehoben worden ist. Zudem werden sie breiter. War früher der Standard 2,50 Meter, werden die neuen 2,80 Meter breit.

Mitte Mai hatten die Bauarbeiten für den neuen Markt, der sich gegenüber dem alten befindet, begonnen. „Es ist ein großer Vorteil, dass wir parallel zum alten Markt bauen können. Somit wird es voraussichtlich nur einen Tag geben, an dem der alte Markt schließt und der neue eingeräumt wird. Dann zieht Technik, die noch genutzt werden kann, wie die Kassen und der Zentralrechner, um in den neuen Markt. Und auch Ware wird umgelagert“, erklärt Peter Ortmann. 1000 Quadratmeter Verkaufsfläche stehen zur Verfügung. Der Bau ist unter Berücksichtigung der Energiesparverordnung entstanden. Das Grundmauerwerk wurde mit Klinkern verblendet. 13 Gewerke sind insgesamt tätig. Die Firmen kommen aus Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt.