Schönhausen l Der Bronzene „Stern des Sports“, altmarkweit verliehen alljährlich von den Volksbanken, leuchtete im Sommer für den SV Preußen Schönhausen und bescherte dem Verein neben 1500 Euro auch die Chance, sich um den Silbernen Stern auf Landesebene zu bewerben.

Die Spannung war groß, als eine Abordnung des Vereins vor wenigen Tagen in die Staatskanzlei nach Magdeburg eingeladen war. „Eine sehr würdige Veranstaltung, an der auch Innenminister Holger Stahlknecht und der Vorsitzende des Landessportbundes, Andreas Silbersack, teilnahmen“, berichtet der Vorsitzende Steffen Braunschweig. Sein Stellvertreter Bernd Bleis sowie Gabi Bos, Andrea Thiemann sowie die drei Übungsleiter für den Preußen-Nachwuchs waren dabei. Denn mit der Nachwuchsförderung hat sich Preußen auch um den Stern beworben. Im „Mäusesport“ mit Eileen Hiller und Janine Benecke werden die Kindergartenkinder für sportliche Bewegung begeistert, intensiviert wird es dann für die Grundschüler bei „Carmen-Sport“ mit Carmen Bärmann. „Die beiden Gruppen haben sich in den zurückliegenden Jahren zu einer fest Größe entwickelt und sich auch stets weiterentwickelt“, nennt der Vorsitzende beispielsweise den Erwerb der Übungsleiterlizenz.

Viele Anschaffungen nötig

Der Jury, die unter sechs Sportvereinen Sachsen-Anhalts den Preisträger – der Verein aus Oschersleben – kürte, vergab an den SV Preußen den Förderpreis, dotiert mit 500 Euro. Das ist zwar nicht der Silberne Stern, „aber überhaupt dabei gewesen zu sein und so ein Feedback zu bekommen, motiviert uns, so weiter zu machen“, sagt Steffen Braunschweig. „Wir hatten uns in den zurückliegenden Jahren immer wieder um den ,Stern des Sports‘ bemüht, nun hat es endlich geklappt.“ Die insgesamt 2 000 Euro und weitere Fördergelder auszugeben, „wird uns nicht schwer fallen, wenn die neue Turnhalle fertig wird und wir auch neue Angebote unterbreiten wollen.“

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