Wust l Im offiziellen Teil wurde zunächst der Rechenschaftsbericht verlesen, der unter anderem die gute Besucher-Resonanz bei den beiden letztjährigen Veranstaltungen – Saisoneröffnung Muuuhseum und Adventsmarkt – beinhaltete.

Auch aus dem Muuuhseum gab es Positives zu vermelden. Wie der Vereinsvorsitzende Gerhard Faller-Walzer mitteilte, sind die Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr angestiegen, „wobei immer noch Luft nach oben ist“. Registriert wurden 537 Besucher, davon 408 Erwachsene und 129 Kinder.

Nach dem Bericht der Kassenprüfer wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Fotoausstellung und Lesung

Für 2018 haben sich die „Muuuhtanten“ wieder einiges vorgenommen. Da steht zunächst die Eröffnung des Muuuhseums im Fokus der Mitglieder. Sie wird nicht wie in den letzten Jahren am ersten Maiwochenende stattfinden, sondern im Zusammenhang mit dem Internationalen Museumstag am 13. Mai. Neben einer Foto-Ausstellung rund um die Kuh, kulinarischen Angeboten sowie einer Kinder-Kreaiv-Ecke ist zweifelsohne der Auftritt von Fräulein Brehm der Höhepunkt. Fräulein Brehm alias Barbara Geiger präsentiert zum ersten Mal vor einem größeren Publikum „Bos primigenius“ - „Die Kuh“. Barbara Geiger und ihrer Mitstreiterinnen, die sich als imaginäre Ahnen von Alfred Brehm sehen, haben in den letzten Jahren bereits mehrere bedrohte Tierarten in Wust vorgestellt, so den Wolf, die Biene, den Regenwurm und die Schwalbe.

Um die Organisation und Gestaltung des alljährlichen Adventsmarktes ging es im weiteren Verlauf der Versammlung, wo sich neben bewährten Programmpunkten auch einige neue Aktionen wiederfinden sollen.

Da das Muuuhseum ab Mai wieder freitags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr sowie auf Anfrage zugänglich ist, wird ein neuer Führungsplan aufgestellt.

Im Laufe der nächsten Wochen werden die verwitterten und verschmutzten Informationstafeln am Wuster Friedhof und am Storchennest von den Mitgliedern des Vereins gesäubert beziehungsweise neu beschriftet.

Neue Webseite

Außerdem regte Gerhard Faller-Walzer an, die Webseite des Vereins neu zu gestalten sowie mehr in den sozialen Medien zu werben.

Bevor man zum gemütlichen Teil des Abends überging, informierte Gerhard Faller-Walzer die Anwesenden, dass sich das Muuuhseum mit Infos und Veranstaltungen im neuen Kulturportal der Altmark präsentieren wird.

Das Muuuhseum hat jetzt eine „Kuhnstbeauftragte“. Sie heißt Anneliese Fleischmann- Stroh und wohnt in Heilbronn. Selbst eine begeisterte Sammlerin von allem, was mit Löwen zu tun hat, ist sie vor einiger Zeit auf das Muuuhseum aufmerksam geworden und hält seitdem regelmäßig Kontakt zu ihm, versorgt es mit Ausstellungsstücken und Literatur.