Schönhausen l Nun, zum Weihnachtskonzert, zeigte sich der Chor durchweg in der gewohnten Qualität, die Sänger und Sängerinnen hatten nichts verlernt und auch der neue Chorleiter Simeon Simeonov war deutlich sichtbar sehr angetan von der Leistung seines Chores.

Leider war das große Weihnachtkonzert nicht sehr gut besucht. Wahrscheinlich hatte das nasskalte Wetter einige Zuhörer abgehalten, und in der Kirche war es bedingt durch die Kälte wirklich nicht sehr gemütlich. Schade um das vielseitige und anspruchsvolle Programm, das hier von Chor, Posaunenchor und Hornquartett zum ersten Adventssonntag geboten wurde.

Motette

Man hatte sich entschlossen, die Stücke und Lieder in zweimal zwei größere Blöcke zusammenzufassen. Dazwischen kam auch die Jugend zu Wort: Zwei junge Gemeindemitglieder trugen einige der beliebtesten vorweihnachtlichen Gedichte vor. Es begann der Posaunenchor hoch auf der zweiten Empore mit bekannten und weniger bekannten Advents- und Weihnachtsliedern. Die Klänge aus der Höhe der zweiten Empore erinnerten an das an manchen Orten traditionelle feierliche Turmblasen, besonders die sechsstimmige Motette von Andreas Hammerschmitt „Machet die Tore weit“.

Bilder

Das Hornquartett führte weiter in die Weihnachtszeit mit fröhlichen volkstümlichen Sätzen.

Nach dem langen Warten im Kalten brauchte der Chor ein bisschen Zeit, aber dann erklang sehr hübsch der bekannte „Kleine Trommler“, das „Rattattatam“ mit den vollen Männerstimmen eine echte Spezialität des Schönhausener Chors. Bei „Süßer die Glocken nie klingen“ mischten sich die Stimmen des Chors mit denen der Zuhörer.

Posaunenchor und Hornquartett zeigten dann weiter ihre Vielseitigkeit mit internationalen Liedern, beginnend mit dem alten „Maria durch ein Dornwald ging“ bis zu „O du fröhliche“, wo nun viele Zuhörer gerne mitgesungen hätten.

Der Chor schloss mit einem schönen Satz von Heinrich Schütz, einem fröhlichen „Herbei, o ihr Gläubigen“ und einem anrührenden „Bajuschka baju“ das Konzert ab.