Schönhauen l Dass sie genauso fröhlich sein können wie sie, immer genug zu essen und zu trinken und ein Dach über dem Kopf haben, dass sie nicht arbeiten müssen und gewaltfrei erzogen werden – alles Dinge, die nicht selbstverständlich sind für die Kinder der Erde. Dass 263 Millionen Kinder vor allem in Afrika nicht zur Schule gehen, weil sie arbeiten müssen oder ihre Eltern nicht genug Geld haben, berichteten die Viertklässler den Jüngeren bei der Schülerversammlung. Anlässlich des Tages der Kinderrechte hatten sich die 3. und 4. Klasse im Ethik-Unterricht mit dem Thema befasst und auch die kleinen Kärtchen gestaltet, die an den Luftballons befestigt worden sind.

Kuchenbasar für guten Zweck

Um anderen Kinder zu helfen, denen es nicht so gut geht wie ihnen, organisierten die Schönhauser einen Kuchenbasar. Die Muttis und Omis backten Kuchen, der gestern angeboten wurde. Es kamen auch zahlreiche Käufer unter anderem aus dem benachbarten Kindergarten, um mit dem Einkauf Gutes zu tun. Denn den Erlös spenden die Schüler: Eine Hälfte bekommt Unicef, mit der anderen Hälfte wollen sie einer armen Familie mit fünf Kindern auf den Philippinen helfen. Dieter Haase von der Volksstimme nimmt dieses Geld im Dezember mit nach Asien. So werden die Schüler dann im neuen Jahr auf Fotos sehen, was von ihrem Geld angeschafft werden konnte.

Die Schüler wissen, dass mit den Rechten auch Pflichten verbunden sind. Nämlich pünktlich zu sein, fleißig zu lernen und freundschaftlich miteinander umzugehen.

Bilder

Und die Schüler haben auch Wünsche für die Schönhauser Kinder: dass in der Grundschule Bedingungen herrschen, die der jetzigen Zeit entsprechen. Und den Mädchen und Jungen aus dem Kindergarten wünschen sie endlich ein neues „Spatzennest“, in dem sie genug Platz haben und sich wohl fühlen können.

Mittwoch beginnen an der Grundschule drei Projekttage, unter anderem geht es um gesunde Ernährung.