Havelberg l Das hat es in 14 Jahren Entenrennen für Jedermann in Havelberg noch nicht gegeben: Weil sich die Tierchen auf der Havel kaum von der Stelle bewegten, wurden aus den Einfangbooten Anschubboote, was für jede Menge Action auf dem Wasser sorgte. Die über 160 Zuschauer bekamen so ein echtes Erlebnis von großem Schauwert geboten – zumal das Entenrennen länger als gewöhnlich dauerte, aber in keiner Phase langweilig wurde. Auch deshalb nicht, weil aufgrund des Gegenwindes entschieden wurde, es dieses Mal in anderer Richtung, von der Sandauer Brücke aus stromaufwärts, auszutragen. Bei drei Probeläufen zuvor hatte das stets geklappt. Beim Entenrennen selbst war es dann so gut wie windstill, und der Pulk der Enten bewegte sich kaum von der Stelle. Mehrere Motorboote versuchten daraufhin, die Tierchen anzutreiben. Und einigen Enten gelang es mit Hilfe dieses Mittels sogar, sich vom Feld abzusetzen. Am besten gelang das einer, die der Havelberger Zahnarzt Tausch für die Angestellten in seiner Praxis erworben hatte. Der Gewinn: zwei Übernachtungen mit Frühstück für zwei Erwachsene und zwei Kinder in der Jugendherberge Thale.

So viele Preise wie noch nie

Überhaupt gab es viel zu gewinnen: nämlich insgesamt 78 (!) Preise, so viele wie noch nie, davon neun Übernachtungspreise in der Harzregion. „Ein großes, großes Dankeschön an alle Hotels und Pensionen in Thale und Umgebung und natürlich auch an alle Geschäftsleute aus Havelberg, die wieder attraktive Preise zur Verfügung stellten und das Entenrennen schon damit zu einem großen Erfolg werden ließen“, freute sich Hans-Joachim Frey. Zudem konnte der veranstaltende Verein „Blaue Herzen für Kinderfreundlichkeit“ einen weiteren erfreulichen Rekord vermelden: Mit 1100 verkauften Entenrenn-Coupons war das Maximum erreicht worden. Auf Deutsch: Die Enten waren ausverkauft. „Alle Käufer haben damit einen tollen Beitrag für den Zweck des Entenrennen geleistet. Denn mit dem Erlös wird der Verein verschiedene kinderfreundliche Projekte in der Region unterstützen“, kündigte Hans-Joachim Frey an.

Dank an alle Helfer

In Motorbooten halfen unter anderen Christopher Bolik, Hendrik Möller und Heike Lobitz das Geschehen auf dem Wasser abzusichern. „Und ganz kurzfristig sind Gabi Moucha und Volker Alexander mit ihrem Hausboot für uns eingesprungen. Denn den Katamaran von der Havelberger Insel Touristik, der uns viele Jahre gute Dienste leistete, haben wir trotz vorheriger Absprache leider nicht bekommen“, hat der Vereinsvertreter in diesem Jahr die Unterstützung vermisst.

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