Wust l Wie schon in den vergangenen Jahren wollen die jungen Leute aus der britischen Universitätsstadt ein bisschen „Deutschluft“ schnuppern, denn um die Fremdsprachenkenntnisse erheblich zu verbessern, reicht der mehrtägige Unterrichtsbesuch leider nicht aus.

Aber mit ihrer Teilnahme an den Deutschstunden in verschiedenen Klassenstufen der Stendaler Comenius-Schule können sie ein Gefühl für die Sprache bekommen und erleben die „Native Speakers“ (zu deutsch: „Muttersprachler“) hautnah. Zu ihrem schulischen Teil in Stendal gehört unter anderem die Hospitation im Fach Englisch, bei denen sie mit den Schülern Gespräche führen.

Dass sie die deutsche Sprache schon besser verstehn als sprechen, bewiesen die 19-Jährigen während ihres Rahmenprogrammes rund um Schönhausen, welches Lehrerin und Organisatorin des Studienaufenthaltes Irene Pollee mit den Gastgeberfamilien und anderen Helfern organisiert hatte.

So gab es einen Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt Stendal mit den Fremdsprachenassistenten James Lansdale und dem Lehramtsstudenten Alexander Fleischer und Besichtigung des Bismarck- und des Hofmuseums in Schönhausen beziehungsweise in Klietz.

Abendessen

Ein gemeinsames Abendessen in einer Schönhauser Gaststätte der Gastfamilien Pollee und Ehlert mit Edwin Boadu und Ben Nohr beendete den diesjährigen Aufenthalt der Cambridge-Studenten im Elb-Havel-Winkel.

Irene Pollee, die seit vielen Jahren den Studienaustausch unter ihren Fittichen hat, würde sich freuen, wenn sich im nächsten Jahr wieder mehr Studenten anmelden.

Erfreulich ist auch immer wieder, dass sich die Studenten aus Cambridge nach ihrem Kurzbesuch in dieser Region für eine Teilnahme an der Wuster Sommerschule entscheiden, wie beispielsweise Miriam Hymer, die im März 2016 in Schönhausen zu Gast war und dannim darauffolgenden Jahr als Dozentin an der Sommerschule mitwirkte – auch für 2018 hat sie sich angemeldet.