Taufe im Waldzwergehaus

Tierische Namen für die Schollener Kita-Gruppen

Gruppe 1, 2, 3... das war den Schollener „Waldzwergen“ zu langweilig. Nun tragen alle Gruppen des Schollener Kindergartens tierische Namen.

Von Anke Schleusner-Reinfeldt
Für ihr Lied hatten die ?Hasen? Kopfschmuck und auch noch einen Hasenkopf gebastelt.
Für ihr Lied hatten die ?Hasen? Kopfschmuck und auch noch einen Hasenkopf gebastelt. Fotos: Anke Reinfeldt

Schollene - Zur Taufe gehört Wasser. Deshalb schickte Petrus zum Sommerfest im Schollener Kindergarten auch ordentlich Regen. Aber davon ließen sich die „Waldzwerge“ die Laune nicht verderben und feierten eben drin. Mit einer Polonaise ging es durchs Haus in den großen Gemeinschaftsraum, wo schon ein leckeres Buffet auf die Mädchen und Jungen wartete. Und dann wirbelten Konfetti und Seifenblasen zur Taufe jeder Gruppe durch den Raum und ließen die Gesichter erstrahlen. Die Krippenkinder von Lisa Rosin sind nun die „Frischlinge“ und die von Nathalie Pilat die „Eichhörnchen“. Die „Dachse“ werden von Sneschka Vogt betreut. Uschi Bauer kümmert sich um die „Hasen“ und Sandra Heinrich um die „Füchse“ – das sind die Vorschulkinder. Und für die „Bären“ im Hort kommt nach der Schließzeit – vom 26. Juli bis 6. August ist die Einrichtung geschlossen – ein neuer Erzieher, der bislang in einer anderen Einrichtung des Elbe-Havel-Landes tätig war.

Geschenke von den Eltern

„Über die Namen haben die einzelnen Gruppen selbst entschieden. Wichtig war nur, dass sie Waldbewohner sind, damit sie zu unserem Waldzwergehaus passen“, berichtet die Leiterin Julia Schulenberg. Jede Gruppe hat sich für die Taufzeremonie einen musikalischen Beitrag überlegt. Dafür gab es nicht nur den Applaus der anderen Kita-Freunde, sondern auch noch ein Buch samt passendem Plüschtier und auch noch für jedes Kind eine Tüte mit kleinen Aufmerksamkeiten. „Das sind alles Geschenke der Eltern“, freut sich Julia Schulenburg über diese Unterstützung und die Mühe, die sich die Eltern gegeben haben. „Schön, dass die Zusammenarbeit so gut funktioniert“, ist die Leiterin dankbar. Auch für die Erzieherinnen hatten die Eltern ein blumiges und süßes Dankeschön vorbereitet, von dem die Pädagoginnen und auch Küchenfee Nadja Thiem ganz überrascht waren. Und gerührt von den Worten, die ihre Leiterin an sie richtete. „Wir sind ein tolles Team, ihr macht gute Arbeit, auch wenn die gerade während der Corona-Zeit nicht leicht war.“ Seit einem Jahr ist Julia Schulenburg in Schollene tätig und inzwischen auch Leiterin, sie hat das neue Team gut zusammengefügt. Lediglich Uschi Bauer arbeitet schon länger im Waldzwergehaus, Sandra Heinrich kam 2019 dazu, Lisa Rosin und Nathalie Pilat 2020 und Sneschka Vogt ist seit Anfang diesen Jahres dabei. Sie betreuen 46 Mädchen in Krippe, Kita und Hort.

Sieben Abc-Schützen

Sieben Kinder kommen zur Schule. Abschied vom Kindergarten – die meisten sind nach Schulschluss wieder als Hortkinder im Haus – nehmen sie in der Woche vom 19. bis 23. Juli. Am Montag machen sie einen Ausflug nach Havelberg zum Haus der Flüsse und zum Abenteuerspielplatz, am Dienstag ist Waldtag, am Mittwoch besuchen sie das Schollener Heimatmuseum und gehen in der „Linde“ Pommes essen, Donnerstag ist Kremserfahrt und Abschlussfest mit den Eltern und am Freitag rutschen die „Füchse“, die dann zu „Bären“ werden, mit der Zuckertüte im Arm aus dem Waldzwergehaus heraus.

Leiterin Julia Schulenburg übergibt den Jüngsten die Geschenke, die die Eltern vorbereitet hatten.
Leiterin Julia Schulenburg übergibt den Jüngsten die Geschenke, die die Eltern vorbereitet hatten.
Foto: Anke Reinfeldt
Uschi Bauer  setzt die tierischen Stempel auf den Arm der Kinder.
Uschi Bauer setzt die tierischen Stempel auf den Arm der Kinder.
Foto: Anke Reinfeldt