Klietz l Der 75-Jährige Mann aus Stendal hatte sich im strömenden Regen im militärischen Sicherheitsbereich verlaufen und die Orientierung verloren. Gegen 13 Uhr meldete er sich per Handy bei der Polizei und bat um Hilfe. Die informierte die Feldjäger in Burg, die alles weitere veranlassten.

Das Schießen auf dem Platz wurde umgehend eingestellt. Die sich auf dem Gelände gut auskennenden Schießsicherheitsfeldwebel und Mitarbeiter des Bundesforstamtes suchten den Mann, der lediglich angeben konnte, dass er sich an einem Hochsitz befinde. Gegen 15 Uhr war er gefunden und wurde zur Kaserne in Klietz gebracht, wo er wegen Verwirrung und Unterkühlung vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht wurde.

„Derzeit wird auf vielen Bahnen scharf geschossen“, warnt Kommandeur Oberstleutnant Michael Vormwald und weist ausdrücklich auf das Betretungsverbot des militärischen Sicherheitsbereiches hin. Um die Ordnungswidrigkeit des Pilzsuchers, wegen dem das Schießen abgebrochen werden musste, kümmert sich nun die Bundeswehrverwaltung.