Havelberg (dha) l Urlaub in Havelberg? Und wie! Die Stadt wird in diesem Sommer von so vielen Gästen bevölkert, wie selten zuvor. Auch eine Familie aus Magdeburg gehört dazu.

Auf der Straße der Romanik

„Wir machen Urlaub in Havelberg, weil wir als Familie einfach mal unser Bundesland besser kennenlernen wollten“, sagt Judith Zadek aus Magdeburg. „Aus diesem Grund haben wir uns auf die Straße der Romanik begeben“, fügt sie hinzu.

Wollen für Scholtze-Orgel spenden

Denn die Zadeks sind sehr geschichtsinteressiert – auch die beiden Teenager Chiara und Pascal. Und deshalb gehörten auch eine Dombesichtigung und der Besuch der Stadtkirche zum Programm in Havelberg. „Alleine schon diese beiden Bauwerke hinterließen einen bleibenden Eindruck auf uns. Und auch die Scholtze-Orgel in der Stadtkirche hat unser Interesse gefunden. Wir haben uns entschieden, für deren Sanierung, als unseren Beitrag dazu, einen Geldbetrag zu überweisen“, so Judith Zadek.

Esel der D8 gestreichelt

Auf dem Gelände der Domkurie 8 in der Domherrnstraße „faszinierte uns vor allem der italienische Garten. Und die Kinder hatten ihre Freude an den drei Eselchen, die zur D8 gehören. Unser Nachwuchs staunte aber ebenso über den tollen Abenteuerspielplatz an der Landzunge und wir alle darüber, dass eine vor 30 Jahren geschlossene Städtepartnerschaft zwischen Havelberg und Verden so gut funktioniert. Das alles hat uns echt begeistert.“

Mit Wohnmobil unterwegs

In die Domstadt gekommen sind die Magdeburger mit einem Wohnmobil. Und zwar von ihrer Station zuvor: von der Klosteranlage in Jerichow. „Die hat uns auch sehr gut gefallen.“ In Havelberg wurde zuerst die Spülinsel angefahren. „So haben wir uns auch gleich ein Bild von dem Campingplatz hier machen können. Der ist auch super. Wir haben uns wohl gefühlt.“ Doch die Zeit sei viel zu schnell vergangen.

"Sicher kommen wir wieder."

„Wir haben die Tage in Havelberg sehr genossen und sind begeistert von der Vielfältigkeit der Stadt. Sicher kommen wir wieder und werden Havelberg und Umgebung zum Beispiel auf dem Wasser oder per Fahrrad weiter erkunden“, haben sich die Zadeks für die Zukunft fest vorgenommen.