Schollene l Mit ihren Lieblingsliedern erfüllten die Sängerinnen und zwei Sänger die Molkenberger Kirche – neben den gut bekannten Schlagern auch mit Gospels und Pop.

Mit dem geistlichen Lied „Kumbaya my Lord“ begann das Konzert und mit „Westerland“ von den Ärzten endete es – damit zeigten die Show-lener in 18 Liedern die ganze Breite ihres Repertoires. Dazwischen Schlager aus den 60-ern, Aktuelles von Ed Sheeran, Maffeys „Zwei in einem Boot“ und „So lang man Träume noch leben kann“ von der Münchner Freiheit oder „How deep is your Love“ von den Bee Gees – jedes Lied ist gut bekannt und tauchte die Zuhörer in der voll besetzten Molkenberger Kirche in ein Wechselbad der Gefühle mit Gänsehautgarantie. Denn die sieben Sängerinnen und Sänger beeindrucken mit ihrer Stimme, bilden zusammen einen harmonischen Klang. Beatrice von Kirn als Leiterin, Mandy Hodum, Manuela Günter, Marika Schulze, Doreen Altmann, Christoph Wolf und Steffen Ruschka werden, wenn sie nicht a capella singen, von Daniela Möschl am Klavier und Götz von Kirn an der Gitarre unterstützt.

Am 22. Dezember in Ferchels

Was die neun Show-lener eint? Ihre Liebe zur Musik. Einst hatten alle beim Rathenower Chor „Intermezzo“ mitgemacht. Als „Show-lener“ traten sie erstmals bei der Muttertagsfeier im Mai 2009 in der Brauerei auf. Das kam gut an beim Publikum. Und seitdem lassen die Show-lener immer wieder von sich hören: zu Weihnachten, beim Gemeindefest, beim Mühlenfest, bei Hochzeiten, Konfirmationen und Taufen oder runden Geburtstagen ihrer Familien. In diesem Jahr steht am 22. Dezember noch das Weihnachtskonzert in der Ferchelser Kirche an.

Bilder

Immer dann, wenn ein Auftritt ansteht, finden sich die neun vorher zusammen, wählen Lieder passend zum Anlass aus, proben. „Alles ganz zwanglos. Wir haben einfach Spaß zusammen“, erzählt Doreen Altmann, „wir sind Freunde geworden!“

Die Bilder der Diashow, die nach dem Konzert an der Kirchenwand zu sehen waren, belegen diesen Spaß beim Singen und auch bei gemeinsamen Freizeitaktivitäten.

Schollene Hymne

Nachdem das letzte der 18 Lieblingslieder verklungen war – die zum Mühlenfest 2011 selbst getextete Schollener Hymne durfte natürlich nicht fehlen, blieben die Zuhörer gern noch beisammen. Zu ihren gehörten neben den Fans auch Vertreter von Partnern wie dem Heimatverein, der Kirchgemeinde, des Seniorenwohnparkes oder des Klädener Projektes „Kunst und Kirche“. Bei Sekt und Schnittchen, die die Kinder der Sänger Jette Kempf, Manja Hodum und Thorben Altmann reichten, plauderte man über so manche Episode aus zehn Jahren. Und dann verabschiedete man sich bis zum 22. Dezember in Ferchels.