Immekath l Mitsprache der Bevölkerung bei Entscheidungen und Prozessen ist im Klötzer Rathaus eigentlich gewollt. Doch das Ganze wird zum Lippenbekenntnis, wenn keine Taten folgen. So geschehen bei der Immekather Feuerwehr.

Der stellvertretende Ortswehrleiter Jens Stolle machte bereits im Mai während der Sitzung des Ortschaftsrates darauf aufmerksam, dass das Feuerwehrgerätehaus für das angekündigte neue Tanklöschfahrzeug 3000 (TLF) zu klein ist. „Das Fahrzeug würde nicht in die Garage passen“, verdeutlichte Stolle. Hinweise an die Stadt erfolgten noch früher. Allerdings ohne Reaktion.

Auf Anfrage der Volksstimme sagte Bürgermeister Uwe Bartels im Mai dazu: „Absprachen sind schon gelaufen. Jetzt gibt es Überlegungen, eine Einstellbox umzubauen oder ganz und gar eine neue zu errichten.“

Bürgermeister will vorsorgen

Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen. Die Verwaltung wolle jedoch vorsorgen und die Unterbringung des Fahrzeugs für das kommende Jahr vorbereiten. Das alles ist offenbar bei den Feuerwehrleuten in Immekath nicht angekommen.

Während der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates ging Jens Stolle erneut auf dieses Thema ein: „Wir hatten einen Brief an die Stadt geschickt wegen dem neuen Fahrzeug und der zu kleinen Garage“, verdeutlichte der Vize-Wehrleiter. „Aber es gab bis heute keine Reaktion dazu. Wir Feuerwehrleute sind deswegen sehr verärgert.“ Bürgerbeteiligung sieht anders aus.

Um das Problem aus der Welt zu schaffen, soll es ein Gespräch mit der Stadt geben. Immekaths Ortsbürgermeister Peter Gebühr kündigte in der Sitzung des Ortschaftsrates bereits an: „Das Gespräch können wir in der nächsten Sitzung des Ortschaftsrates führen. Ich lade den Bürgermeister ohnehin dazu ein.“