Klötze l Insgesamt sieben Spenden gingen im Jahr 2018 an Feuerwehren, Kitas und das Tiergehege in Klötze. Zusammen haben sie einen Wert von 6867 Euro. In dieser Größenordnung muss der Klötzer Hauptausschuss über die Annahme der Gelder entscheiden und diese bestätigen. Und so stand der Punkt auf der Tagesordnung bei der jüngsten Sitzung des Gremiums. Wie Bürgermeister Uwe Bartels erinnerte, sei das Stadtoberhaupt bei Spenden mit einem Wert von bis zu 500 Euro zuständig. Gibt es mehr als 500 Euro, jedoch nicht mehr als 10.000 Euro, sei der Hauptausschuss gefragt. Bei Spenden von mehr als 10.000 Euro müsse der Stadtrat über die Annahme entscheiden, wie es hieß.

Geld kommt sogar aus Gardelegen

Die einzelnen Spenden las Uwe Bartels vor. Demnach gab es von der Sparkasse Altmark West 700 Euro für die Klötzer Jugendfeuerwehr. Die Bäckerei Steinecke unterstützte die Feuerwehr in Jahrstedt mit 1000 Euro, gedacht sei das Geld für feuerwehrtechnische Gerätschaften und Ausrüstung. Von der Klötzer Altmark-Apotheke gab es 600 Euro für das Tiergehege in der Purnitzstadt. Der Rotarier-Club aus Gardelegen, so las Uwe Bartels von seiner Liste vor, wolle die Feuerwehr Schwiesau mit 649 Euro unterstützen. Spendabel zeigte sich ein zweites Mal die Sparkasse Altmark West, von der es weitere 1200 Euro für die Klötzer Kita Spatzennest gab. Die Kita in Lockstedt konnte sich über 1500 Euro freuen, die Edeka Junghans zur Verfügung stellte. Und auch die Kuseyer Kita wurde bedacht, Betriebsräte aus Wolfsburg gaben 1218 Euro.

Ortsbürgermeister weist auf Fehler hin

Nachdem Uwe Bartels die einzelnen Punkte verlesen hatte, meldete sich Schwiesaus Ortsbürgermeister Helmut Fuchs, der bei der Sitzung mit am Tisch saß, zu Wort. Die örtliche Feuerwehr solle Geld bekommen haben, doch in Schwiesau gibt es gar keine Feuerwehr, stellte er fest. Könnte vielleicht der Sportverein gemeint sein? Dann zeigte sich auch Uwe Bartels verwundert. Kämmerin Elke Oelze schaute in ihren Unterlagen nach, konnte jedoch den Fehler nicht finden. Ein Beschluss könne in der Sache nicht gefasst werden, meldete sich Klaus Ewertowski zu Wort. Schließlich sei unklar, wofür das Geld verwendet werden soll. Das müsse erst geklärt werden. So einigte sich die Runde zunächst darauf, den Punkt bei der nächsten Sitzung, die für den 22. Mai angesetzt ist, noch einmal zu behandeln.

Doch so lange dauerte es gar nicht, bis eine Entscheidung getroffen werden konnte. Schließlich hatte Elke Oelze den Fehler im Laufe der jüngsten Sitzung doch noch gefunden. So konnte die Kämmerin mitteilen, dass das Geld der Rotarier doch nicht für die Schwiesauer Feuerwehr, sondern für die dortige Kita bestimmt ist. Einstimmig sprachen sich die Mitglieder des Hauptausschusses daraufhin für die Annahme der Spenden aus.