Klötze l Für den Bau einer Wärmetrasse zum Kunrauer Freibad sind im städtischen Haushaltsplan 208.100 Euro verankert worden. Erhofft werden sich Fördermittel über das Leader-Programm in Höhe von 166.200 Euro. Es würde also ein Eigenanteil von 41 900 Euro verbleiben.

Als der Etat dem Stadtrat am 31. Januar zum Beschluss vorlag, erklärte Carsten Behrend (SPD), dass es ihm und seiner Fraktion Bauchschmerzen bereite, dass es keine Angaben über die Folgekosten der Maßnahme gebe.

Stadtrat befindet über die Eintrittsprei

Genau dieser Faden wurde auch bei der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses aufgenommen. So stellte Stefan Thodte (Die Linke) mehrere Fragen an die Verwaltung. Erstens: Welche Kosten kommen auf die Stadt zu? Zweitens: Wie realistisch ist es, dass sich die Öffnungszeiten im Kunrauer Freibad verlängern und welche Auswirkungen hat das auf die Arbeit des Schwimmmeisters? Und drittens: Werden sich die Eintrittspreise erhöhen?

Zum dritten Punkt antwortete Bürgermeister Uwe Bartels, dass darüber der Stadtrat zu befinden habe.

Zum zweiten Punkt meldete sich Uwe Bock aus Kunrau zu Wort. Er sagte, dass der Schwimmmeister in der Saison ständig vor Ort sei. Außerdem zeigte er sich davon überzeugt, dass sich mit höheren Wassertemperaturen auch die Besucherzahlen und folglich auch die Einnahmen erhöhen.

Darüber hinaus bat Hans-Jürgen Schmidt (SPD) darum, Einsicht in die Vorplanungen für den Bau der Wärmetrasse zu erhalten. Denn: „Wir kennen die Zahlen nicht.“ Und: „Wir wollen unseren hervorragenden Haushalt im Griff behalten.“