Klötze l In der Einheitsgemeinde Stadt Klötze ist es Tradition, dass die Neugeborenen gemeinsam mit ihren Eltern persönlich begrüßt werden. Vor der Corona-Pandemie fanden Zusammenkünfte in großer Runde in der Evangelischen Familienbildungsstätte (EFA) in Klötze statt. Zuletzt war das im März 2020 möglich. Später dann wurden die Eltern und ihre Kinder einzeln im Rathaus empfangen. Wenn Corona nicht wäre, könnte das Begrüßen weitergehen: Zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2020 erblickten insgesamt 61 Kinder das Licht der Welt. Damit hat sich die Zahl der Geburten in der Einheitsgemeinde im Vergleich zu 2019, damals waren es 62, kaum verändert. Das geht aus einer Übersicht des Klötzer Einwohnermeldeamtes hervor.

Unter den Neugeborenen hatten die 33 Mädchen gegenüber den 28 Jungs leicht die Nase vorn. Aus der Rathaus-Statistik wird ebenfalls ersichtlich, welche Vornamen im Trend liegen. Drei Mädchen erhielten 2020 den Namen Mia. Jeweils zweimal wurden die Namen Amely, Frieda und Nora registriert. Bei den männlichen Neugeborenen lag Oscar/Oskar mit vier Nennungen ganz vorn. Jeweils zweimal entschieden Eltern, dass ihre Söhne Leon, Mateo/Matteo und Otto heißen sollen. Mit 138 fiel die Zahl der Sterbefälle im Vergleich zum Jahr 2019, als insgesamt 165 Einwohner der Stadt Klötze verstorben waren, etwas niedriger aus. In den Dörfern Altferchau, Nesenitz, Quarnebeck und Schwarzendamm gab es 2020 weder Geburten noch Sterbefälle zu verzeichnen.