Stadtfest

Hoffen auf Martinimarkt 2021 in Klötze

Nach einem Jahr Pause soll vom 21. bis 25. Oktober der traditionelle Klötzer Martinimarkt wieder veranstaltet werden.

Von Henning Lehmann 11.07.2021, 15:47
Die Stadt Klötze hält weiter an der Austragung des Martinimarktes nach einem Jahr Pause im Oktober fest. Allerdings müssen die Inzidenzzahlen weiter stabil niedrig bleiben und die Landesregierung die Personenanzahl für Freiluftveranstaltungen noch deutlich erhöhen. Momentan sind nur 1 000 Menschen erlaubt.
Die Stadt Klötze hält weiter an der Austragung des Martinimarktes nach einem Jahr Pause im Oktober fest. Allerdings müssen die Inzidenzzahlen weiter stabil niedrig bleiben und die Landesregierung die Personenanzahl für Freiluftveranstaltungen noch deutlich erhöhen. Momentan sind nur 1 000 Menschen erlaubt. Foto: Henning Lehmann

Klötze - Positiv optimistisch schaut Einheitsgemeinde-Bürgermeister Uwe Bartels auf den beliebten Klötzer Martinimarkt im Oktober. Denn nach dem coronabedingten Ausfall im Vorjahr hält die Stadtverwaltung an der Austragung in diesem Jahr fest. „Wir haben den Markt noch nicht abgesagt. Momentan sieht die Situation ganz gut aus, und es wäre sehr schön, wenn wir wieder zur Normalität zurückkehren und den Martinimarkt in diesem Jahr austragen könnten“, meinte Uwe Bartels auf Nachfrage der Volksstimme, ob das traditionelle Innenstadtfest in diesem Jahr veranstaltet wird oder nicht. Der Termin für das Klötzer Event steht bereits fest. Vom 21. bis 25. Oktober sollen sich Einheimische und Gäste auf den Straßen der Kleinstadt zusammenfinden und dann nach den geltenden Regelungen feiern können.

Planungsteam hat Coronasituation im Blick

Um die über 200-jährige Tradition des Marktes im Herbst nach einem Jahr Pause fortzusetzen, ist die Stadtverwaltung auf die Verordnungen der Landesregierung angewiesen, wie Bürgermeister Uwe Bartels betonte. Die Arbeitsgruppe Martinimarkt plant die Anpassung des Sicherheits- und Hygienekonzeptes an die im Oktober geltende Situation. Wie der Bürgermeister weiter betonte, trifft sich das Gremium regelmäßig, wenn Neuigkeiten zu der Veranstaltung zu sprechen sind. Dabei ist die aktuelle Corona-Situation immer ein tragendes Thema.

Auf jeden Fall, so der städtische Hauptamtsleiter Matthias Reps, sind auch die Schausteller der zurückliegenden Jahre wieder gebucht. So auch das Riesenrad einer Berliner Firma, was mittlerweile das Wahrzeichen des Klötzer Martinimarktes ist. Was die Anzahl der Schausteller betrifft, sind wieder über 90 eingeladen.

Momentan sind nur 1000 Besucher erlaubt

Die Verträge aus dem Vorjahr wurden nach dem Ausfall, der der Stadt keine zusätzliche Kosten bereitete, von Seiten der Stadtverwaltung erneut vorgelegt und auch von den Händlern akzeptiert, informierte Matthias Reps weiter.

Nach dem momentanen Stand und der aktuell vorliegenden Verordnung der Landesregierung sind zwar Großveranstaltungen im Land Sachsen-Anhalt unter freiem Himmel nach den fallenden Inzidenzzahlen wieder erlaubt. Allerdings dürfen sich nur bis zu 1 000 Menschen treffen. Dabei werden geimpfte und genesene Personen nicht mitgezählt, hieß es auf Nachfrage aus dem Magdeburger Sozialministerium.

Doch wenn der Martinimarkt am kommenden Wochenende stattfinden sollte, würde das nicht gehen. Denn nach den Gästezahlen aus den Vorjahren besuchen tausende Menschen, speziell an den Wochenenden sogar zehntausende, den Markt.

Hoffen auf niedrige Inzidenzzahlen

Deshalb muss die Stadtverwaltung und der Bürgermeister auf niedrige Inzidenzzahlen im Land hoffen, damit es erneute Lockerungen von Seiten der Landesregierung gibt und sich die Anzahl der Besucher bei Freiluftveranstaltungen noch einmal deutlich erhöht. Dennoch sind weitere Fragen noch offen, was das Testen vor Ort sowie das Vorzeigen von Test- und Impfnachweise betrifft. Diese Punkte müssen von der Stadtverwaltung abgesichert werden und sollten sich im Hygiene- und Sicherheitskonzept der Stadt wiederfinden.

Es bleibt eine gewissen Unsicherheit, ob nach einem Jahr Zwangspause das größte Innenstadtfest der Altmark wieder veranstaltet werden kann. Einzig und allein die Inzidenzzahlen werden darüber entschieden, ob es ein Ja oder Nein zum Markt gibt.