Klötze l 14 Stationen für die große Pfadfitnessrunde und fünf weniger für den kleinen Rundkurs stehen den sportlichen Benutzern für den Trimm-Dich-Pfad vor den Toren der Kernstadt im Klötzer Forst zur Verfügung. Gemeinsam mit der Fitness- und Wandergruppe von Petra Worringen hat die Volksstimme alle 14 Stationen auf dem 600 Meter langen Kurs getestet. Die kleine Pfadrunde geht über neun Stationen.

Los geht es mit dem Armkreisen und Rumpfwippen. Eine Übung zur Erwärmung. Etwas schwieriger wird es schon an der zweiten Station Beugen und Strecken. Da ist auch der gesamte Körper in Bewegung und es werden die Arme von oben bis zu den Füßen beansprucht.

An der dritten Station wird das Kniewippen gefordert. Mit den Armen aus der Hocke geht es hoch und runter. Beinspreizen und Armschwingen seitwärts ist an der vierten Station angesagt. Dabei sollen die Hände die Fußspitzen erreichen.

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Froschhüpfen über fünf Holzbalken-Hindernisse steht auf dem Schild der fünften Station im Pfad. „Sehr anspruchsvoll, weil die Hindernisse kurz hintereinander stehen“, meinte Petra Worringen, die einige Sprünge über die Holzhindernisse erfolgreich absolvierte.

Die Stationen sechs bis zehn gehören zum großen Pfadkurs. Viel Kraft ist am sechsten Gerät gefragt. An drei verschiedenen Balkengrößen, klein, mittel und groß, sind Klimmzüge fast in der Waagerechten an den Metallstangen gefragt: sehr kraftaufwendig.

Auch die siebte Station ist nicht leichter. Über eine Holzflanke wird das Springen über und unter den Balken angeregt. Rumpfkreisen mit den Händen nach links und rechts auf den Füße ist im Anschluss angesagt. Auch die Stationen neun, zehn, elf, zwölf, 13 und 14 sind herausfordernd. Dazu gehört das Rumpfdrehen mit einem Holzbalken im Schulterbereich sowie das Balancieren über ein drei Meter langes Hinderniss. Zum Abschluss des Rundkurses ist das Wanderhangeln an mehreren Metallholmen gefragt. „Was für starke Männer“, meinte Petra Worringen abschließend.

Nach der Erneuerung des Pfads wird er leider auch von Reitern mit ihren Pferden genutzt. Im Rathaus gehen Beschwerden von Einwohnern ein, informierte der Klötzer Vize-Bürgermeister Matthias Reps. „Reiter sollen mit ihren Pferden diesen Pfad nicht benutzen. Es gibt zwar kein offizielles Verbot, dennoch appellierte ich an die Vernunft der Bürger und Reiter, die Wege nicht zu benutzen“, betonte Matthias Reps.