Geburtenentwicklung

Klötzer Babys gehört die Zukunft

Die Geburtenzahlen im Bereich der Einheitsgemeinde Stadt Klötze bleiben stabil.

Klötze l Nicht im Rathaus, nicht im Altmarksaaal und auch nicht in der Bibliothek, sondern ausnahmsweise in der Evangelischen Familienbildungsstätte (EFA) in Klötze wurden die neuen Erdenbürger willkommen geheißen. Diese kleine Feierstunde, bei der die Muttis und Vatis natürlich nicht fehlen dürfen, hat mittlerweile schon Tradition. "Hier ist es vielleicht ein bisschen eng, aber dafür schön gemütlich", sagte EFA-Leiterin Thekla Putzke, die den Gästen bei Getränken und Kuchen sogleich die diversen und speziell auf Kinder und Eltern gemünzten Angebote der Einrichtung vorstellte.

In der Hauptsache war es aber Klötzes Bürgermeister Matthias Mann sowie den Verwaltungsmitarbeitern Kerstin Lilienthal und Christian-Hinze-Riechers vorbehalten, die jüngsten Einwohner auf das Freundlichste zu empfangen. Matthias Mann gab den Kleinen auch gleich einige Ratschläge beziehungsweise Weisheiten mit auf den Weg, zum Beispiel: "Folge immer deinem Herzen", "Genieße das Leben" oder "Hinter jeder dunklen Wolke verbirgt sich ein blauer Himmel".

Stadt tut viel für Kinder

Dann wies der Bürgermeister auf die besondere Bedeutung von Kindern hin. So seien diese derart kreativ, ideenreich und fantasievoll, wie es sich Erwachsene kaum vorstellen könnten. "Sie halten uns jung und bewahren uns vor Egoismus. Kinder motivieren uns und lassen uns auch in schwierigen Situationen durchhalten", betonte Matthias Mann.

Entsprechend seien Kinder der Stadt Klötze ein besonderes Anliegen. Die acht Kindertagesstätten, drei Horte und drei Grundschulen seien ein deutliches Zeichen der großen Wertschätzung. Hinzu kämen Einrichtungen anderer Träger, wie eben die EFA, das evangelische Landjugendzentrum in Kusey oder der Jugendklub der Arbeiterwohlfahrt in Klötze.

Nicht zu vergessen die Stadt- und Kreisbibliothek in Klötze, der Bücherbus, die kommunalen Spielplätze, die nach und nach erneuert werden, die Kita in Kunrau, wo der Sanitärbereich saniert wurde oder auch die Vereine, die sich mit großen Engament den Kindern annähmen. Darüber hinaus erinnerte Matthias Mann daran, dass an den Kita-Elternbeiträgen schon seit mehreren Jahren nicht gerüttelt worden sei. Schließlich wolle die Politik, dass die Einheitsgemeinde für Familien mit Kindern attraktiv bleibe.