Neuferchau l Seit fast 20 Jahren hat das Krippenspiel im Neuferchauer Gotteshaus einen Tag vor dem vierten Advent Tradition. Eine weitere wurde am Sonnabend hinzugefügt. Und die Besucher, die einen Platz in der Fachwerkkirche fanden, gingen mit bleibenden Eindrücken auf den Heimweg.

Anja Thielbeer führt erneut Regie

Anja Thielbeer führte auch in diesem Jahr wieder hervorragend Regie und hatte für die 23 Mädchen und Jungen sowie Jugendlichen im Alter von drei bis 17 Jahren jeweils eine passende Rolle geschrieben. Und in diesem Jahr standen die Tiere an der Krippe, so das Stück, im Mittelpunkt. „Wir wollten die Sicht der Tiere zum Weihnachtsfest einmal darstellen“, erläuterte Anja Thielbeer das Konzept. Doch nicht, wie die Tiere sich bewegen und was sie Heiligabend fressen, erfuhren die Zuschauer im voll besetzen Gotteshaus. Dabei waren die Schafe auf frisches Stroh bedacht. Auch die Geburt von Jesus Christus wurde nicht vergessen.

Kinder kommen fast alle aus Neuferchau

In die Rolle des ersten Engels, die durften bei diesem Traditionsstück nicht fehlen, schlüpfte Cara Thielbeer. Thora Gerke spielte den kleinen Engel. Maria und Josef waren ebenfalls vertreten. Diese beiden geschichtsträchtigen Personen wurden von Michelle Neumann und Jan-Phillip Reichhardt gespielt.

Bilder

Betti Thielbeer, Minou Peters und Luisa Aunitz sorgten als verkleidete Hirten für Aufmerksamkeit während der 30 Minuten.

Besonders stolz ist Anja Thielbeer nach der perfekten Vorstellung, das alle 14 Sprach- und neun Nebenrollen reibungslos ihre Texte sprachen und das, bis auf ein Kind, alle Darsteller aus Neuferchau am Sonnabend kamen. Und so wird es auch im nächsten Jahr wieder ein Krippenspiel einen Tag vor dem vierten Advent geben. Die Besucher sind schon gespannt, welches Stück es dann sein wird. Zudem hoffen sie, das auch der Männergesangverein die Kirchgänger mit musikalischen Weisen zur Weihnachtszeit wieder erfreuen wird. Die Sangesbrüder sorgten zum ersten Mal während des Krippenspiels für eine musikalische Abwechslung. „Die Premiere war gelungen“, freute sich Anja Thielbeer.