Klötze l Bis kommenden Montag ist die Klötzer Innenstadt wieder ein großer Rummelplatz. Der Martinimarkt lockt mit mehr als 88 Fahr- und Schaugeschäften in die Purnitzstadt. Offizieller Startschuss für das bunte Treiben war am gestrigen Donnerstagnachmittag. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Laut knallten die Gewehre der Klötzer Schützen, die von einem Karussell aus abgefeuert wurden. Die Salutschüsse gehören traditionell zum Beginn des größten Innenstadtfestes der Altmark, so wird es von der Stadt Klötze beworben, dazu.

Nicht fehlen durfte außerdem der Anstich des Bockbierfasses. Diese Aufgabe übernahm Bürgermeister Uwe Bartels. Doch so recht wollte es nicht klappen. Erst nach mehreren Schlägen mit dem Hammer und zwei kaputten Gläsern sprudelte der Gerstensaft schließlich aus dem Holzfass.

Auf eine möglichst lange Reise schickten kleine und große Besucher zahlreiche rote, blaue und grüne Luftballons. Welcher legt wohl die längste Strecke zurück? Um das zu ermitteln, waren an den Ballons Karten festgebunden. Finder sollen diese zurück an die Stadt Klötze schicken, wo der Wettbewerb ausgewertet wird.

Unter dem Motto „Talente präsentieren sich“ standen am Nachmittag Mädchen und Jungen aus der Klötzer Kita Spatzennest auf der Bühne an der Neustädter Straße und zeigten ein Programm. Mit dabei waren auch die Schüler von Markos Musikschule aus Klötze sowie die Tanzgruppe Fantasy aus Salzwedel.

Länger als bisher gedacht gibt es den Martinimarkt nun schon, die erste Erwähnung des Festes war vor 251 Jahren, sagte Bürgermeister Uwe Bartels, als er die Besucher begrüßte. Das ist eine neue Erkenntnis. Bisher hieß es immer, dass es das Fest seit mehr als 200 Jahren gibt. Das Stadtoberhaupt wünschte allen Spaß.