Verband investiert

Neue Belüftung fürs Becken

Der Wasserverband Klötze will 2021 etwa 2,8 Millionen Euro investieren. Auch in die Belüftung des Belebungsbeckens in Immekath.

Klötze l Die Verbandsversammlung des Wasserverbandes Klötze hat jetzt den Wirtschaftsplan für 2021 beschlossen. Dabei gab es eine Auflistung über die geplanten Investitionen. Im Wasserbereich sollen es 496 600 Euro sein und im Abwasserbereich 2,37 Millionen Euro, informierte Geschäftsführerin Birgit Lange.

Zunächst zum Wasserbereich. Die größte Summe, 100 000 Euro, betrifft die Erneuerung von Rohrnetzen. Der Betrag soll 2024 auf 160 000 Euro steigen.

Der zweitgrößte Posten, 90 000 Euro, gilt neuen Hausanschlüssen. 2020 waren es „nur“ 25 000 Euro gewesen. Es werden aber deutlich mehr Hausanschlüsse erwartet.

Des Weiteren sollen der Fuhrpark (40 000 Euro), die Software (30 100 Euro), Werkzeuge und Geräte (20 000 Euro) sowie die Geschäftsausstattung (12 000 Euro) auf dem Laufenden gehalten werden.

Für die Erneuerung einer Trinkwasserleitung in Mellin (zirka 800 Meter) wurde für 2022 eine Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 200 000 Euro eingestellt, um schon 2021 den Auftrag auslösen zu können. Das ist der Wunsch der Straßenbaubehörde, die dort einen grundhaften Ausbau im Visier hat, wie Birgit Lange erklärte.

In Kusey wurde jüngst der alte Trinkwasserbehälter abgerissen. An gleicher Stelle soll ein Ersatzneubau entstehen. Die Maßnahme wurde aber auf 2023 verschoben und ist dort mit 400  000 Euro veranschlagt. Zunächst soll die Planung angeschoben werden, erfuhr die Runde.

Um die Investitionen in Höhe der besagten 496 600 Euro finanzieren zu können, ist eine Kreditaufnahme in Höhe von 211 900 Euro geplant. Der Rest, 284 700 Euro, wird aus eigenen Mitteln gestemmt, berichtete Birgit Lange.

So viel zum Wasserbereich. Im Abwasserbereich sind hingegen, wie eingangs erwähnt, Investitionen in Höhe von rund 2,37 Millionen Euro vorgesehen.

Größter Posten ist mit 1,295 Millionen Euro die Umstellung der Belüftung im Belebungsbecken der Kläranlage in Immekath. Damit soll unter anderem die Energie-Effizienz verbessert werden. Ein Teil der Planung wurde 2020 mit 85 000 Euro vorfinanziert. Die Maßnahme wird insgesamt mit fast 500 000 Euro gefördert. Positive Bescheide gab es vom Landesverwaltungsamt (352 500 Euro) und dem Bundesumweltministerium (144 459 Euro). Ein Kredit in Höhe von 798 041 Euro sichert die erforderlichen Eigenmittel ab, erläuterte Birgit Lange.

Zweitgrößter Posten im Abwasserbereich ist mit 516 000 Euro die Anschaffung eines Kanalspülfahrzeuges. Das Fahrzeug wird 2021 geliefert, der Auftrag wurde bereits ausgelöst.

Für die Erneuerung und Erweiterung von Kanälen wurden 110 000 Euro in den Plan eingestellt, für 200 000 Euro soll das Kanalnetz in Jübar auf Vordermann gebracht werden.

Weitere Ausgaben betreffen beispielsweise die Pumpwerke (insgesamt 95 000 Euro), Fernwirktechnik (3000 Euro), Geschäftsausstattung (10 000 Euro) sowie Werkzeuge und Geräte (ebenfalls 10 000 Euro)

Zur Finanzierung all dessen ist für 2021 im Abwasserbereich eine Kreditaufnahme in Höhe von 1,87 Millionen Euro erforderlich.

Zu Beginn des Jahres 2021 werden die Schulden voraussichtlich 10,44 Millionen Euro betragen, sagte Birgit Lange.