Steimke l Mit dem Zustand des Altneuferchauer Wegs in Steimke sind die Anwohner schon länger nicht mehr zufrieden. Das wurde in den vergangenen Ortschaftsratssitzungen bei den Diskussionen immer wieder deutlich. Kritisiert wurde unter anderem, dass bei Regen der unbefestigte Seitenbereich ausgespült wird. Auf der abschüssigen Straße läuft das Oberflächenwasser in Richtung Tal.

Nun soll Abhilfe geschaffen werden, kündigte Steimkes Ortsbürgermeister Frank Kraskowski bei der jüngsten Sitzung des Steimker Ortschaftsrates an. Im Laufe der 33. Kalenderwoche, die am Montag, 13. August 2018, beginnt, sollen die ersten Baumaßnahmen beginnen, mit denen das Problem behoben werden soll. Aktuell würden Arbeiter die Maßnahme vorbereiten, konnte Kraskowski berichten. Warnbaken sind im Seitenbereich des Altneuferchauer Weges aufgestellt. Anwohner, so wusste er, würden noch gesonderte Anschreiben erhalten.

Drei Varianten waren im Rennen

Die Umsetzung der Arbeiten solle so erfolgen, wie sie auch vorgestellt wurden, sagte der Ortsbürgermeister. Angedacht sei noch eine zusätzliche Wasserrinne.

Bei der Sitzung des Gremiums Ende April hatte der Klötzer Ordnungsamtsleiter Ulf Dittfach drei Varianten vorgestellt, mit denen die Lage in den Griff bekommen werden sollte. Eine vorgeschlagene notdürftige Reparatur sowie der vollumfängliche Ausbau samt Errichtung eines Gehweges und eines Regenwasserkanals schieden aus. An den geschätzten Kosten in Höhe von 255.000 Euro hätten sich die Anlieger mit Beiträgen beteiligen müssen. Zustimmung fand die dritte Variante. Diese sieht eine Profilierung des Seitenbereiches mit einer dreifachen Beschichtung vor. Das Wasser wird an einer Stelle aufgefangen. Geschätzte Kosten: 10.000 bis 12.000 Euro, die von der Stadt getragen werden.