Neuferchau/Immekath l Die Neuferchauer haben den Dartsport in der Region ins Leben gerufen. Am 5. Januar vor zwei Jahren setzten sich die Männer um Martin und Stefan Hübener zusammen und gründeten die neue Sparte. Mittlerweile ist die Abteilung auf 27 Sportler angewachsen, die sich dem Spiel mit den Pfeilen verschrieben haben. „Seit der Gründung haben wir insgesamt 15 neue reine Darter gewonnen. Unter ihnen sind ehemalige und Noch-Handballer aus Neuferchau und den umliegenden Orten“, sagte Martin Hübener.

Auf Grund der Corona-Pandemie ruht seit einigen Wochen auch der Trainings- und Wettspielbetrieb in Neuferchau und Immekath. Aber auch in den angrenzenden Vereinen in Köckte und Winterfeld.

Dennoch ist die Sportart bestens geeignet, in den heimischen vier Wänden individuell während der ungewollten Spielpause zu trainieren. Die Sportler der einzelnen Vereine stehen deshalb auch an der heimischen Dartscheibe, um im Training zu bleiben, wenn die Punktspiele nach der Corona-Krise wieder beginnen. Denn der letzte Spieltag in beiden Steel-Dart-Altmarkligen mit acht Teams steht noch aus.

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Die Dartakteure aus diesen Vereinen empfehlen auch nicht aktiven Dartern während der Coronakrise die Sportart als eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Zum Training am Freitagabend in Neuferchau kommen in der Regel zwölf Personen. Aber auch, so Martin Hübener, vereinzelt Zuschauer.

Sportraum soll mit Boards erweitert werden

Auf Grund der gestiegenen Resonanz wollen die Neuferchauer nach der Corana-Zeit den Sportraum mit der weiteren Installation von Boards (Dartscheiben) sowie der Beleuchtung und Displays erweitern. Positiv wurden in der Vergangenheit auch die vierteljährlichen Dartturniere angenommen. „Wir konnten immer über 30 Teilnehmer aus dem Raum Wolfsburg, Magdeburg, Berkau sowie Gardelegen und Klötze begrüßen“, listet Hübener auf. Er hofft, dass der Dartboom in Neuferchau noch weiter anhält, weil es auch zum gesellschaftlichen Leben im Klötzer Ortsteil beiträgt.

Der Dart-Run hat auch Immekath erreicht. Aus einer Kneipenrunde heraus, gründeten die Rand-Klötzer im April des Vorjahres die Dartsparte. „Damals hat jeder für sich geübt. Da haben wir uns zu einer Mannschaft zusammengeschlossen“, erinnert sich Abteilungsleiter Patrick Stolle. Der Raum im Sportlerheim ist am Montag ab 19 Uhr mit durchschnittlich zwölf Leuten immer gut gefüllt. Tendenz steigend. Auch weil die Immekather ihren ersten Saisonsieg vor dem Ausbruch der Corona-Krise in Winterfeld feierten.

Mit ihrer ersten Teilnahme an den Steel-Dart-Altmarkligen sind sie zufrieden. „Wir konnten gut mithalten, haben ein Spiel gewonnen und einige Partien knapp verloren“ resümiert Patrick Stolle. Um den Dart-Boom weiter fortzusetzen, wollen die Immekather in Zukunft auch Kinder für die Sportart gewinnen.

Auch in Winterfeld ist ein Run auf die im Vorjahr gegründete Dartsparte zu verzeichnen. Wie Spartenleiter Lukas Kleinfeldt informierte, sind im Verein 16 Sportler aktuell aktiv. „Es kommen auch immer wieder Leute zum Probetraining“, merkt Kleinfeldt an. Um die Voraussetzungen der Dartspieler zu erfüllen, wurde im Vorjahr im Mehrzweckgebäude ein moderner Trainings- und Wettkampfraum geschaffen.