Immekath l „Na, da haben wir ja mit dem Wetter nochmal Glück gehabt“, sagte Antje Stolle, Leiterin der Immekather Kita, beim bangen Blick zum Himmel. Zusammen mit ihren Kolleginnen hatte sie sich auf alle Eventualitäten vorbereitet und das traditionelle Herbstfest vorsorglich in den überdachten Bereich verlagert. Doch die Sorgen waren unbegründet: Petrus zeigte sich gnädig und ließ seine Schleusen verschlossen.

Gut so. Schließlich hätte es das Programm, das Erzieherinnen und Kinder vorbereitet hatten, auch nicht verdient gehabt, im Regen stattfinden zu müssen. Alle Kinder, von den Kleinen bis zu den Großen, machten mit, gaben ihr Bestes und brachten das Publikum zum Staunen.

Die jüngsten Bienchen besangen nicht nur die Spinne „Imse Bimse“, die sich von der Sonne ihren gerissenen Faden reparieren lässt, sondern auch die bunten Blätter, die im Herbst von den Bäumen purzeln.

Beifall

Viel Beifall bekam auch die gelbe Gruppe: Während sich die Mädchen ihre fliegenden Besen schnappten und wie Bibi Blocksberg durch die Gegend düsten, huschten die Jungs als schrecklich-süße Geister umher.

Die ältesten Bienchen legten sogar noch eine Schippe drauf und verbreiteten im „Schi-scha-schubidu-Mondenschein“ Angst und Schrecken.

Ortsbürgermeister Peter Gebühr, dem bestimmt auch ein kleiner Schauer über den Rücken gelaufen war, ließ sich nichts anmerken und überreichte Antje Stolle einen Umschlag mit einer Spende und dazu noch ein großes Geschenk voller Süßigkeiten.

Zunächst aber labten sich alle Anwesenden an dem großen Büfett, das in der Kita aufgebaut war. Anschließend konnten sich Kinder und Erwachsene an mehreren Stationen austoben. Entweder sie bastelten kleine Gespenster, oder sie stemmten Maßkrüge. Und wer von all dem noch nicht genug hatte, der durfte ausprobieren, wie schnell er einen Nagel in ein Stück Holz hämmern kann.

Und so wurde aus dem Herbstfest ein tolles Fest für die ganze Familie.