Klötze l Nächste Woche, so hieß es am Donnerstagabend bei der Versammlung des Wasserverbandes Klötze (WVK,) sollen die Karten zum Ablesen der Zählerstände an die Kunden verschickt werden. Ab sofort ist das auch online möglich, berichtete WVK-Geschäftsführerin Birgit Lange. In Zusammenarbeit mit dem Verband Kommunaler Wasserversorgung und Abwasserbehandlung (VKWA) Salzwedel ist auf der WVK-Homepage nämlich ein neues Kundenportal eingerichtet worden. Damit, so betonte Lange, werde den Kunden noch mehr Service geboten: rund um die Uhr, sieben Tage die Woche und demzufolge auch außerhalb der WVK-Geschäftszeiten. Über das Kundenportal ließen sich ganz bequem alle persönlichen Daten abfragen, ergänzen oder verwalten - schnell und sicher.

Um die Funktionen des Kundenportals nutzen zu können, bedürfe es nur einer einmaligen Registrierung mit Angabe der Kunden- sowie der Zähler- oder Rechnungsnummer, wie Detlef Bock, Technischer Leiter beim WVK, erläuterte. An seinem Beispiel bekamen die Mitglieder der Verbandsversammlung die Funktionsweise des Kundenportals erklärt. Dabei erfuhren sie auch, dass es neben dem Zählerstand noch weitere Optionen gebe. Beispielsweise könnten die Kunden alte Rechnungen betrachten oder sich einen Überblick über ihren Wasserverbrauch verschaffen. Die Nutzung des Kundenportals sei kostenfrei, der Datenschutz werde gewahrt, versicherte Lange. Und natürlich soll es auch in Zukunft möglich sein, die Zählerstände auf die althergebrachte Weise an den Wasserverband zu übermitteln.

Digitales Archiv geplant

Wie die Geschäftsführerin weiter sagte, sei das Kundenportal innerhalb weniger Wochen eingerichtet worden. „Wir haben uns im August dazu entschieden. Und jetzt ist es schon fertig. Das hat alles super geklappt“, freute sie sich. Der WVK sei ganz gespannt darauf, ob und wie das neue Kundenportal in Anspruch genommen wird.

Auch dem WVK selbst soll das neue Kundenportal zugute kommen. Unter anderem dadurch, dass etwaige E-Mail-Anfragen gleich den zuständigen Mitarbeiter erreichen. Außerdem sei geplant, ein digitales Archiv einzurichten. „Ein Blick auf unsere Homepage lohnt sich sowieso immer“, ergänzte Bock und wies zum Beispiel auf die dort hinterlegten Satzungen sowie die Informationen zu Tarifen oder zur jeweiligen Herkunft des Trinkwassers hin.