Magdeburg l Die Ankündigung des bundesweiten Blitzer-Marathons der Polizei hat auch in Magdeburg offenbar Wirkung gezeigt. Viele Kraftfahrer hätten sich an die vorgegebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen gehalten. Der Verkehrsfluss sei deutlich ruhiger als an anderen Tagen verlaufen, hieß es am 4. April 2019 bei der Auswertung. Schon allein dadurch habe es ein Mehr an Verkehrssicherheit gegeben.

Dennoch gingen den Beamten einige Raser ins Netz. 6299 Pkw, 11 Lkw und 3 Kradfahrer waren über den gesamten Tag am 3. April kontrolliert worden. Trotz des groß ankündigten Aktionstages wurden in Magdeburg 84 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.

Der höchste Geschwindigkeitsverstoß wurde an der Kontrollstelle in der Jerichower Straße registriert. Ein 31-jähriger Mann fuhr statt der vorgeschriebenen 50 km/h mit 84 km/h in die Messstelle. Von den 84 Verstößen bewegten sich 76 im Verwarngeldbereich. Acht Kraftführer müssen mit einem Bußgeld rechnen und einer mit einem Fahrverbot. Der Großteil der kontrollierten Verkehrsteilnehmer habe sich einsichtig gezeigt und positiv auf die Verkehrsaktion reagiert, erklärte eine Polizeisprecherin.

Messstellen waren außer an der Jerichower Straße (Richtung Innenstadt) u. a. auch in Alt-Fermersleben (Richtung Schönebeck), in Alt-Westerhüsen (Richtung Innenstadt), in der Sohlener Straße (Richtung Sohlen), im Hopfengarten (Richtung Salbke) und im Schanzenweg (Richtung Fermersleber Weg) aufgebaut.

Im Rahmen des Blitzer-Aktionstages registrierten die Beamten sieben weitere Verstöße, u. a. gegen die Gurtpflicht oder Benutzung des Mobiltelefons am Steuer.