Neubau

Campus der Unimedizin Magdeburg wächst - neuer Hörsaal für 8,5 Millionen Euro geplant

Auf dem Campus der Universitätsmedizin Magdeburg soll für 8,5 Millionen Euro bis 2023 ein neuer klinischer Hörsaal errichtet werden.

So soll der Neubau der Unimedizin in Magdeburg aussehen. 
So soll der Neubau der Unimedizin in Magdeburg aussehen.  Visualisierung: pbr

Magdeburg (vs). Die Universitätsmedizin braucht dringend einen neuen Hörsaal. Jetzt stellt die Landesregierung von Sachsen-Anhalt auch die Finanzmittel bereit und hat das Bauvorhaben bewilligt, heißt es am Mittwoch in einer Pressemitteilung der Otto-von-Guericke-Universität. Die Universitätsmedizin Magdeburg könne damit den dringend benötigten Bau eines großen klinischen Hörsaales beginnen.

Dekanin Prof. Dr. Daniela C. Dieterich erklärt: „Ich freue mich sehr, dass wir nun mit Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt dieses wichtige Bauvorhaben angehen können und somit die Studienbedingungen im Medizinstudium weiter verbessern.“ Auch für den Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Hans-Jochen Heinze sei dieser Neubau, neben der Errichtung des neuen Herzzentrums und den fortschreitenden Planungen für Gebäude 60 c, ein weiterer wichtiger Meilenstein, der zur Stärkung des Universitätsmedizin-Standortes Magdeburg beitrage.

Der neue „klinische Hörsaal“ soll mit 300 Sitzplätzen viel Platz für Studierende bieten und ermögliche damit regulären Vorlesungsbetrieb auch für große Studiengruppen. Über einen Bettenzugang ist die Vorstellung von Patienten im klinischen Unterricht möglich. Mit dem Neubau entstehen gleichzeitig Räumlichkeiten für wissenschaftliche Veranstaltungen, Tagungen und Ausstellungen. Das gesamte Gebäude ist behindertengerecht konzipiert.

Vorbild für den eingeschossigen, hufeisenförmigen Neubau ist der Entwurf des pbr Planungsbüros Rohling AG Architekten und Ingenieure Magdeburg, der bereits 2014 für das Universitätsgebäude 44 (Hörsaal 6) in der Zschokkestraße realisiert wurde. Der Hörsaal-Neubau wird auf dem Gelände der Unimedizin fast identisch mit einem erweiterten Foyer zwischen Gebäude 28 (Institut für Pathologie) und Gebäude 91 (Institut für Biologie) umgesetzt. Die Bauplanung und Umsetzung erfolgt in Eigenregie des Universitätsklinikums Magdeburg. Die Fertigstellung ist für Januar 2023 geplant.

Die Gesamtkosten für das Bauvorhaben belaufen sich auf ca. 8,5 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt zum einen aus Mitteln, die der Bund im Rahmen des Hochschulpaktes bereitstellt und zum anderen mit Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Wirtschaft und Digitalisierung und des Finanzministeriums des Landes Sachsen-Anhalt, heißt es weiter.