Magdeburg l Alle Dienstreisen nach China sind bis auf Weiteres ausgesetzt. Sie werden nicht genehmigt. Diese Regel gilt derzeit sowohl an der Hochschule Magdeburg-Stendal als auch an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Grund ist die Ausbreitung des Corona-Virus.

Studierenden wird empfohlen, auf Reisen nach China vorerst zu verzichten. "Jene, die gerade aus China kommen, empfehlen wir, sich verstärkt zu beobachten und bei Krankheitssymptomen unverzüglich zum Arzt zu gehen", erklärte Uni-Sprecherin Katharina Vorwerk.

Sieben Kooperationspartner in China

Aktuell sind 355 Frauen und Männer aus China an der Universität immatrikuliert, an der Hochschule sind es etwa 40. Die Hochschule hat zudem sieben Kooperations-Unis in China. "Allerdings alle weit weg von der am stärksten betroffenen Region Wuhan", so Hochschul-Sprecher Norbert Doktor.

Auf dem Campus der Universitätsmedizin gilt: Alle Personen, die an Einrichtungen der Universitätsmedizin Magdeburg beschäftigt und nach dem 20. Januar 2020 aus China zurückgekehrt sind, sind zwingend 14 Tage von ihrem Dienst freigestellt. Das betrifft unter anderem auch Hospitanten, Praktikanten, Leiharbeitnehmer, Stipendiaten, Doktoranden, Personen mit Gaststatus und Honorarkräfte.

Die Uni Magdeburg hat für Studierende ein Beratungsangebot eingerichtet, für Mitarbeiter gibt es in der Medizinischen Fakultät eine Beratungshotline.

Die Symptome

Und das sind die Symptome laut Robert-Koch-Institut: Eine Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus kann zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei einem Teil der Patienten führt das Virus zu Atemproblemen und Lungenentzündung. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten.