Magdeburg (vs) l Ein 27-jähriger Mann bat am 6. August 2019 gegen 18 Uhr am Magdeburger Hauptbahnhof eine Streife der Bundespolizei um Rat: Er habe Ende Juli von einem 17-Jährigen ein schwarz-weißes Mountainbike gekauft, das 150 Euro kosten sollte, womit der 27-Jährige auch einverstanden war. Allerdings verlangte er einen Eigentumsnachweis für das Fahrrad und zahlte für den Kauf lediglich 15 Euro an.

Kaufvertrag liegt zu Hause

Der 17-jährige Verkäufer gab an, dass sich der Kaufvertrag bei ihm zu Hause befinde und er ihn holen wolle. Als Pfand übergab er seinen Personalausweis dem Käufer. Der Verkäufer kam allerdings nicht zurück und habe sich auch nicht mehr gemeldet. Der Käufer übergab den Ausweis und das Fahrrad den Bundespolizisten. Eine Überprüfung im polizeilichen Fahndungssystemen ergab dann, dass das Fahrrad gestohlen worden war. Die Polizisten stellten daraufhin das Fahrrad und den Personalausweis des Verkäufers sicher.

Durch weitere Ermittlungen konnte der eigentliche Eigentümer ausfindig gemacht und ihm sein Fahrrad zurückgegeben werden. Da der 17-Jährige dummerweise seinen Ausweis als Pfand zurückgelassen hatte, bekommt er jetzt eine Anzeige wegen Fahrraddiebstahls.