Feuerwehr

Feuerwehr hofft auf Normalität

Die freiwillige Feuerwehr befindet sich im Lockdown. Dadurch können weniger Einsatzkräfte geschult werden. Auch die Zahl der Einsätze sinkt.

Wolmirstedt l Ruhig ist es derzeit im Gerätehaus der Wolmirstedter Feuerwehr im Bauernweg. Wehrleiter Marco Reinhardt kann aktuell nur mit den Schultern zucken, wenn es um die Thematik „Coronavirus“ geht. „Einsätze fahren wir zur Zeit, aber mehr auch nicht“, erklärt er. Der Dienstbetrieb und die allgemeinen Aufgaben, egal ob technischer oder organisatorischer Natur sind auf ein Minimum reduziert. „Aktuell befindet sich die Freiwillige Feuerwehr seit November im Lockdown.“ Das bedeute vor allem dass keine Ausbildung für die Einsatzkräfte oder die Jugendfeuerwehr stattfinde. „Gerade unsere Jugendlichen wöllten gerne wieder lernen, aber das geht leider nicht.“ Bei den Erwachsenen der aktiven Abteilung sei das nicht viel anders. „Natürlich fehlt den Kameraden die Zeit zusammen, aber wenn wir nicht dürfen, dann müssen wir eben abwarten bis es wieder geht“, zeigt sich der Wehrleiter leicht resigniert. Nichtsdestotrotz sei die Mannschaft dennoch hoch motiviert und vor allem einsatzbereit. Allein in diesem Jahr galt es bereits 20 Einsätze zu bewältigen. Zuletzt waren die Brand-schützer unter anderem zum Brand der Farsleber Mülldeponie gerufen worden. Auch hier gilt: Der Mundnasenschutz ist bei jedem Einsatz Pflicht.