Magdeburg (vs) l Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden ist auch in Magdeburg ungebrochen. Allerdings kostet der Traum vom Eigenheim auch immer mehr. Laut einer Analyse des Immobilien-Unternehmens Aengevelt ist der Kaufpreis für ein Ein- oder Zweifamilienhaus im Jahr 2018 um gut sieben Prozent im Vergleich zu 2017 angestiegen. Der mittlere Kaufpreis in diesem Segment stieg damit um 16.000 Euro auf rund 248.400 Euro.

Das gleiche Bild zeigt sich laut der Analyse bei Reihen- und Doppelhaushälften. Hier zog der mittlere Kaufpreis um 12.400 Euro auf 187.000 Euro an.

„Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden wächst in Magdeburg seit Jahren kontinuierlich analog zur steigenden Zahl der Privathaushalte", sagt Stefan Bernick von Aengevelt Magdeburg. "Gefragt sind dabei besonders familiengerechte Eigenheime mit einer Wohnfläche ab 130 Quadratmeter sowie großzügigen Grundstücken. So haben wir beispielsweise kürzlich mehrere freistehende Bestandseinfamilienhäuser aus den 1990er Jahren in Magdeburg-Sudenburg vermittelt, die über Wohnflächen zwischen 160 und 185 Quadratmeter sowie rund 450 bis 700 Quadratmeter große Grundstücke verfügen. Die dabei erzielten Verkaufspreise lagen deutlich über den genannten Mittelwerten und belegen die aktuell sehr guten Verkaufschancen für Einfamilienhäuser – gerade auch im Bestand - in Magdeburg und Umgebung."

Noch deutlicher fiel der Preisanstieg pro Quadratmeter Wohnfläche aus: Für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser stieg er um 21 Prozent beziehungsweise 360 Euro auf 2087 Euro pro Quadratmeter. Bei Reihenhäusern und Doppelhaushälften stieg der Preis pro Quadratmeter um 20 Prozent beziehungsweise 300 Euro auf 1797 Euro pro Quadratmeter.