Magdeburg l Das Wirtschaftsdezernat lädt zur Stadtrundfahrt ein. Dabei stehen nicht Dom, Kloster und Hundertwasserhaus im Mittelpunkt, sondern Teile der Stadt Magdeburg, die eine Investition vertragen können. „Wir haben dafür vor allem Immobilien herausgesucht, die für den Städtebau besonders wichtig sind“, sagt Wirtschaftsbeigeordneter Rainer Nitsche.

Die Rundfahrt durch Magdeburg ist aber nur ein Teil des Immobilien-Forums, das die Stadt am 7. und 8. September 2017 ausrichtet. Vor allem wird es Fachvorträge und Diskussionsrunden zur städtebaulichen Entwicklung von Magdeburg geben. Ziel ist es, Investoren für den Immobilienmarkt von Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt zu interessieren.

Zweites Immobilien-Forum in Magdeburg

Nach 2016 veranstaltet das Wirtschaftsdezernet das Forum zum zweiten Mal. „Wir haben damit im vergangenen Jahr begonnen und gute Erfahrungen gemacht“, so Rainer Nitsche.

2016 hatten sich 50 Teilnehmer zum Forum angemeldet, in diesem Jahr seien es bereits 70. „Das zeigt, dass Magdeburg von Immobilieninvestoren wahrgenommen wird“, so der Wirtschaftsbeigeordnete. Und die Teilnehmer kämen aus Berlin, Leipzig, Halle und aus an Sachsen-Anhalt angrenzenden Regionen von Niedersachsen.

Magdeburger Baulücken vorgestellt

Im Mittelpunkt des Forums stehen Wohn- und Geschäftsimmobilien. Vor allem Baulücken in Sudenburg, in der Saalestraße und am August-Bebel-Damm sollen vorgestellt werden. „Wir unternehmen während der Stadtrundfahrt aber auch einen kurzen Abstecher zu einigen Gewerbeflächen. Einfach nur der Vollständigkeit halber und um zu zeigen, dass sich Magdeburg wirtschaftlich entwickelt und sich Investitionen hier auch lohnen“, erklärt Nitsche. Auch gelungene Projekte, etwa am Pfälzer Platz und im Hansehafen, wolle man vorstellen.

Auf die Frage, ob sich das Immobilien-Forum der Stadt im vergangenen Jahr gelohnt habe, antwortet Nitsche, dass beispielsweise schon sehr schnell danach für Objekte am Wittenberger Platz Verträge unterzeichnet werden konnten. Und es gebe auch weiterhin Verhandlungen zu anderen Objekten, die damals vorgestellt wurden. Man dürfe nicht vergessen, dass es sich bei den vorgestellten Immobilien um Millionen-Projekte handele. Die Umsetzung dauere dann natürlich ihre Zeit.

Die Präsentation der Objekte erfolge immer mit dem Einverständnis der Besitzer, erklärt Nitsche. „Wir wollen auch keine Konkurrenz für Immobilienmakler sein.“ Aber, um die Magdeburger Stadtteile weiter zu entwickeln, seien Anstrengungen auf vielen Ebenen nötig. „Und das Immobilien-Forum ist eine davon“, so der Wirtschaftsbeigeordnete.

Weitere Infos unter www.immobilienforum.magdeburg.de.