Magdeburg l Christina Nalesny heißt die neue Magdeburger Jungfrau. Die 26-jährige Polizeimeisteranwärterin wurde im Rahmen des Kaiser-Otto-Festes offiziell in ihr Amt eingeführt. Als erste Amtshandlung verkündete Christina Nalesny gleich im Anschluss an ihre Ernennung den Sieger des 2. Gauklerwettstreits.

Im Herbst 2019 schließt die Polizeimeisteranwärterin ihre Ausbildung an der Fachhochschule Aschersleben ab. Die Begeisterung für ihre Heimatstadt möchte die gebürtige Magdeburgerin, die neben ihrer Ausbildung gern malt, kocht und Handball spielt, ab sofort in ihrem Amt als Magdeburger Jungfrau vermitteln.

Christina Nalesny ist die 7. Magdeburger Jungfrau. Der Titel wird seit 2007 von Magdeburg Marketing für eine Amtszeit von zwei Jahren vergeben, seit einigen Jahren traditionell auf dem Kaiser-Otto-Fest. Junge Magdeburgerinnen können auf diese Weise zu Botschafterinnen der über 1200-jährigen Stadt an der Elbe werden und deutschlandweit für Magdeburg werben, in dem sie dem Wahrzeichen der Stadt ein Gesicht geben.

Werbung als Wahrzeichen

Als Wahrzeichen der Stadt findet sich die Magdeburger Jungfrau im Stadtwappen Magdeburgs. Die Darstellung von Magd und Burg ist schon im ältesten Siegel der Stadt zu finden. In der Mitte des 13. Jahrhunderts, als sich der städtische Rat herausbildete, begann die Magdeburger Bürgerschaft ein eigenes Siegel zu führen. Es blieb das ganze Mittelalter in Gebrauch. Das Siegel dokumentierte formal die Rechtsfähigkeit der städtischen Gemeinde. Erstmals wurde es 1244 erwähnt. Eine Urkunde von 1438 ist mit diesem Siegel versehen.