Magdeburg l Ein Hauch der "Magdeburger Moderne" soll vom 20. bis 26. Mai 2019 durch den Magdeburger Dom wehen. Mit den Domfestspielen soll in diesem Jahr eine Woche lang eine künstlerische Brücke von der Historie über die Moderne bis in die Gegenwart geschlagen werden.

Zur Eröffnung vereinen sich lateinischer Messtext und argentinischer Tango, denn mit "Misa A Buenos Aires" des Komponisten Martin Palmeri steht zugleich eine künstlerische Synthese auf dem Programm (20. Mai, 19 Uhr). Des Weiteren sind geplant eine Lesung über Herrscherinnen, die das Zeitalter der Ottonen geprägt haben mit anschließender Nachtführung durch den Dom (20. Mai, 21 Uhr), ein Konzert "Von Bach zur Moderne" (21. Mai, 19 Uhr) und das Theaterstück "Tagebuch eines Wahnsinnigen" (22. Mai, 19.30 Uhr).

Die Liebesgeschichte „Die schöne Magelone“wird am 23. Mai ab 19.30 Uhr von drei Künstlern im Dom erzählt. Stephan Michme und seine Band „Gentleman’s Club“ gestalten am 24. Mai 19.30 Uhr eine Mischung aus Konzert, Stand-Up und Lesung. Unter dem Titel „Telemann and friends“ gestalten die Ensembles „KONbarock“ und „TriAngeli“ des Magdeburger Konservatoriums „Georg Philipp Telemann“ am 25. Mai um 11 Uhr in Matineé-Konzert im Dom.

Eine starke musikalische Verbundenheit wird an dem Sonnabend auch ein paar Stunden später zu spüren sein. Der Star-Trompeter
Till Brönner und der prominente Kontrabassist Dieter Ilg geben sich beim Konzert „Jazz meets Gotik – Nightfall“ ab 19.30 Uhr im Dom ein kreatives Stelldichein.

Den Abschluss der 11. „Magdeburger Domfestspiele“ bilden am 26. Mai gleich drei Programmpunkte. Um 10 Uhr gibt es einen Festgottesdienst mit Domprediger Jörg Uhle-Wettler und um 16 Uhr spielt Dr. Felix Friedrichbei der Reihe „Orgelpunkt“ „Hochzeitsmusik aus Vergangenheit und Gegenwart“. Der Eintritt ist frei. Das Blechbläserensemble Ludwig Güttler bringt ab 18.30 Uhr verschiedene Werke im Dom zu Gehör.

Karten für die Veranstaltungen gibt es auch hier.