Magdeburg (twu/md) l In Magdeburg hat die Feuerwehr in der Nacht zum Karfreitag (19. April) zwei Menschen in letzter Minute gerettet. Um 23.45 Uhr waren die Einsatzkräfte in die Lumumbastraße im Stadtteil Neustädter See gerufen worden. Dort hatte ein Frau einen Brand in ihrer Wohnung gemeldet. Die Einsatzkräfte brachen die Türen auf und konnten die 41-Jährige und ihren neun Jahre alten Sohn aus der Wohnung befreien. Beide kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus.

Nach aktuellen Informationen soll der 18-jährige Sohn ein Zimmer in Brand gesetzt und alle Türen abgeschlossen haben. Zuvor hatte er bereits den Rauchmelder abgeklebt. Zum Zeitpunkt der Festnahme hatte vor dem Haus auf einer Parkbank gesessen und den Einsatz beobachtet. Die Ermittlungen wegen Verdacht der besonders schweren Brandstiftung laufen. Der Tatverdächtige befindet sich in Polizeigewahrsam.

Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Die Polizei stellte fest, dass das Feuer offenbar vorsätzlich gelegt wurde. Darauf deuteten mehrere Brandstellen hin.