Magdeburg l Ein Beleuchtungskonzept für markante Gebäude und Sehenswürdigkeiten am Stadtlauf der Elbe in Magdeburg möchte die CDU-Stadtratsfraktion auf den Weg bringen und nennt zur Begründung europäische Metropolen wie etwa Budapest, in denen „die abendliche und nächtliche Beleuchtung eine enorme touristische Anziehungskraft“ besitze. Die Fraktion sieht in dem Konzept einen wesentlichen Baustein für ein schöneres Erscheinungsbild der Stadt und eine bessere touristische Vermarktung. Sie erinnert an die Illumination des Domes während der Domfestspiele 2020, die auf viel positive Resonanz gestoßen war. Da es seit 1996 bereits ein Beleuchtungskonzept gibt, das in Teilen auch schon umgesetzt wurde, schlägt die Stadt in ihrer Stellungnahme allerdings vor, an dem alten Konzept weiterzuarbeiten, statt ein neues zu entwickeln. Die Stellungnahme ist Thema in mehreren Ausschüssen des Stadtrates und steht am 18. Februar auf der Tagesordnung des Stadtrates.

In den Jahren seit 1998 sei nach und nach in die Beleuchtung investiert worden, erklärt Baubeigeordneter Dieter Scheidemann. Rund 450 000  Euro sind seither in die Beleuchtung der Elbufer-Bereiche und markanter Gebäude geflossen.

Zusammenarbeit

Umgesetzt wurde beispielsweise die Beleuchtung des Nordbrückenzuges, der Lukasklause, der Stadtmauer, der Elbuferpromenade, von Teilen des Alten Fischerufers, der Wallonerkirche, der Zollstraße, des Klosters Unser Lieben Frauen, des Fürstenwalls, des Domes, der Hubbrücke, der Sternbrücke, der Stadthalle und des Albinmüllerturmes. Natürlich gebe es immer noch Bereiche und Gebäude, welche bisher nicht angestrahlt beziehungsweise beleuchtet werden würden, erklärt Baubeigeordneter Dieter Scheidemann. Auch würden einzelne Objekte, welche bereits umgesetzt wurden, einer Sanierung bedürfen, wie sie beispielsweise am Nordbrückenzug erfolgt sei. Eine Zusammenarbeit mit der Wobau, der IG Innenstadt und der GWA Altstadt sei für die weitere Arbeit bereits in Betracht gezogen.