Magdeburg/Hamburg l Die Produktionsfirma der NDR-Fernsehsendung war bei ihren Recherchen für neue Kandidaten auf den Volksstimme-Bericht über die verrückte Verbindung zwischen den beiden gestoßen. Zur Erinnerung: Thoralf Kellerstraß hatte im Herbst 2016 bei einem Urlaub in Südafrika am Kap der Guten Hoffnung einen vergilbten Ausweis gefunden. Sein Erstaunen wuchs umso mehr, als er feststellte, dass es sich nicht nur um einen deutschen Personalausweis handelte, sondern die Frau, der er gehörte, auch noch wie er aus Magdeburg stammte.

Mit Hilfe der Volksstimme wurde die Eigentümerin, Evelin Höpfner, ausfindig gemacht, die glücklicherweise wieder an der gleichen Adresse wohnte. Denn nachdem sie den Ausweis bei einem Urlaub 2003 durch einen Pavianangriff verloren hatte, war sie zwischenzeitlich umgezogen. Erst wenige Monate vor dem unglaublichen Zufallsfund kehrte sie wieder an die alte Adresse zurück und konnte so ihren verloren geglaubten Ausweis wieder in den Händen halten.

Fernsehteam kommt nach Magdeburg

Obwohl sie eigentlich nicht ins Fernsehen wollte, konnte Thoralf Kellerstraß Evelin Höpfner doch noch für einen Besuch der NDR-Show „Kaum zu glauben!“ überzeugen. Bereits Anfang April 2017 war ein Fernsehteam aus Hamburg in Magdeburg, um mit den beiden den Einspieler zu drehen, mit dem die Geschichte aufgelöst wird. Gefilmt wurde unter anderem auch im Magdeburger Zoo. Schließlich hatte damals ein Pavian Evelin Höpfners Rucksack entrissen und über die Klippen geworfen.

Bilder

Am Dienstag war es nun so weit. In den Hamburger Studios des Senders fanden die Dreharbeiten für die Sendung statt. „Wir wurden in den Kandidatenraum geführt und durften dort nicht allein raus“, erzählt Thoralf Kellerstraß. Schließlich laufen auch die Mitglieder des prominenten Rateteams, Jörg Pilawa, Bernd Hoecker, Stephanie Stumpf und Hubertus Meyer-Burckhardt, durch das Studio und sollten keine Möglichkeit haben, etwas herauszubekommen.

Hinweis führt Prominente in die Irre

In der Sendung erhalten sie einen Hinweis und müssen durch Fragen herausfinden, welche Geschichte die beiden verbindet. Im Fall der beiden Magdeburger war der Hinweis „roter Hintern“ in Anspielung auf das markante Paviangesäß. „Der führte die Prominenten ganz schön in die Irre“, meint Thoralf Kellerstraß. Auch wenn sie anfangs gezögert hatte, hat Evelin Höpfner den Ausflug vor die Kamera nicht bereut. „Es war sehr interessant einmal zu sehen, wie es hinter den Kulissen abläuft“, sagt sie. Beeindruckt hat beide Moderator Kai Pflaume, der sich sehr gut auf sie vorbereitet hatte.

Ob das prominente Rateteam die Geschichte erraten hat, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Wann genau ihr Auftritt gesendet wird, steht nach Angaben einer Produktionsmitarbeiterin noch nicht fest.