Bildung

Neue Tischtennisplatte erfreut Schüler in Magdeburger Sportsekundarschule

Bei feierlichem Appell an der Sportsekundarschule „Hans Schellheimer“ in Magdeburg werden zwei erfolgreiche Sportschüler geehrt und eine neue Tischtennisplatte eingeweiht.

Von Konstantin Kraft
Die neue Tischtennisplatte auf dem Schulhof erfreut sich großer Beliebtheit.
Die neue Tischtennisplatte auf dem Schulhof erfreut sich großer Beliebtheit. Foto: Konstantin Kraft

Magdeburg - Kaum aufgestellt und sofort ein Pausenmagnet: Die neue Tischtennisplatte auf dem Schulhof der Sportsekundarschule „Hans Schellheimer" an der Friedrich-Ebert-Straße erfreut sich größter Beliebtheit bei den jungen Schülern. Der Schulförderverein hat sich um die Neuanschaffung bemüht, als Ergänzung zur bisherigen Platte, an der es sich zuvor schon oft staute. „Ich bin super stolz, dass wir es geschafft haben“, sagt Vorsitzende Annett Forberger, zumal in diesem Corona-Schuljahr.

Weil die Platte „ein bisschen mehr als 3,50 Euro gekostet hat“, genauer gesagt 1800 Euro, freute sich der Förderverein über die Mithilfe von Sponsoren. So steuerte die Sparkasse MagdeBurg 800 Euro bei. Weitere 500 Euro kamen von der Stiftung der MWG-Wohnungsgenossenschaft.

Fahrt zur Weltmeisterschaft

Aber nicht nur die neue Tischtennisplatte konnte bei einem Appell am Freitagvormittag feierlich eingeweiht werden. Auch zwei herausragende Sportler der Schule wurden vor versammelter Mannschaft geehrt. David Töpel und Adrian Bastian haben nicht nur erfolgreich ihren Schulabschluss geschafft, sondern dürfen in den nächsten Wochen zu bedeutenden Wettkämpfen aufbrechen. Der Kanute Töpel kann sich im September bei der Junioren-Weltmeisterschaft beweisen. Bastian ist im August bei der Ruder-WM in Plowdiw (Bulgarien) dabei. Wegen der Vorbereitung auf die großen Ausscheide im Sommer werden die beiden Athleten wohl die offizielle Zeugnisübergabe verpassen. „Ihr seht, es lohnt sich, Schule und Sport zu verbinden“, sagte Schulleiterin Katrin Kaiser in das Rund der Schüler.

Lobende Worte kamen auch von Helmut Kurrat, Leiter des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt in Magdeburg. Er erinnerte daran, dass die Olympischen Spiele in Tokio vor der Tür stehen. Den beiden erfolgreichen Sportlern aus der „Hans Schellheimer“ machte er Hoffnung, dass sie Kandidaten für Olympia 2024 in Paris oder 2028 in Los Angeles sein könnten, sofern sie dem Leistungssport erhalten bleiben.