Reitsport

Neuer Reitplatz im Magdeburger Ortsteil Pechau feierlich eingeweiht

Der Sportverein Pechau in Magdeburg hat seinen neuen Reit- und Fahrplatz in Betrieb nehmen können. Er war mit viel Eigenengagement der Vereinsmitglieder ausgebaut worden.

Von Konstantin Kraft
Zur feierlichen Übergabe des neuen Reit- und Fahrplatzes war Bürgermeister Klaus Zimmermann (Mitte) dabei.
Zur feierlichen Übergabe des neuen Reit- und Fahrplatzes war Bürgermeister Klaus Zimmermann (Mitte) dabei. Fotos: Konstantin Kraft

Magdeburg - Reichlich Eigenengagement der Mitglieder des Sportvereins Pechau e. V. hat es möglich gemacht, dass die Abteilung Pferdesport nunmehr über einen eigenen Reit- und Fahrplatz verfügt. Die Rasenfläche liegt gleich neben dem Sand-Trainingsplatz, der vor wenigen Jahren errichtet worden war. Für den Reitsport in Pechau ergeben sich dadurch ganz neue Möglichkeiten. Mit dem traditionellen Ringreiten am Sonnabend hat die erweiterte Reitsportanlage am Fuße des Ehle-Deiches ihre Wettkampf-Premiere gefeiert.

„Wir haben es geschafft, uns hier nach dem Hochwasser von 2013 eine sehr vernünftige Trainingsanlage aufzubauen“, sagte der Vereinsvorsitzende Dr. Gerd Petzoldt im Rahmen der Übergabe des Reit- und Fahrplatzes am Freitag. Das Grundstück, das nunmehr als Reitplatz dient, hat der Verein 2017 von der Stadt gepachtet. Zwischen 2018 und 2020 war das Gelände maßgeblich in Eigenleistung des Vereins für den Reitsport hergerichtet und mit einem Metallgeländer eingefriedet worden. Unterstützung kam dazu vom Fachbereich Schule und Sport der Stadt Magdeburg. Auch die Sparkasse half als Sponsor.

Wichtige Arbeit der Vereine

Der Sportverein Pechau hat aktuell 76 Mitglieder. 35 davon sind in der Abteilung Pferdesport aktiv. 13 Kinder und Jugendliche aus Pechau und anderen Teilen Ostelbiens lernen hier das Reiten. Was sie auf den Rössern schon alles beherrschen, konnten sie im Rahmen der Einweihung dem Publikum präsentieren. Zudem waren Ein- und Zweispänner im Fahrparcours zu erleben. Ein Springreiten durfte ebenfalls nicht fehlen. Befreundete Vereine sowie die Pechauer Feuerwehr hatten Einweihungsgeschenke dabei.

Klaus Zimmermann, Bürgermeister und Beigeordneter für Finanzen und Vermögen, überbrachte eine Grußbotschaft. Er nannte die städtische Unterstützung für den SV Pechau „gut angelegtes Geld“. Gerade Corona habe gezeigt, wie wichtig die Arbeit von Vereinen sei. Sie sei so etwas wie der „Schmierstoff“ für die Gesellschaft. Dem SV Pechau steht derweil schon die nächste Feierstunde vor der Tür. 2022 kann der Sportverein sein 60-jähriges Bestehen feiern.

Die jüngsten Mitglieder des SV Pechau um Übungsleiterin Anne-Kathrin Bitter bedankten sich bei Rüdiger Dommasch (links) für das Bereitstellen der Pferde, ohne die der  Jugend-Reitsport nicht möglich wäre.
Die jüngsten Mitglieder des SV Pechau um Übungsleiterin Anne-Kathrin Bitter bedankten sich bei Rüdiger Dommasch (links) für das Bereitstellen der Pferde, ohne die der Jugend-Reitsport nicht möglich wäre.
Foto: Konstantin Kraft