"My Body, My Choice" Emotionales Thema beim neuen "Polizeiruf 110" aus Magdeburg - darum geht es
Am Sonntag, dem 8. März, zeigt das Erste eine neue Folge des "Polizeiruf 110" aus Magdeburg. Im ARD-Krimi mit dem Titel "My Body, My Choice" wird das Thema Abtreibungen aufgegriffen.

Magdeburg/DUR. - Am Sonntag, den 8. März, erwartet Krimi-Fans der nächste "Polizeiruf 110" aus Magdeburg. In der Folge "Your Body, My Choice" wird es um 20.20 Uhr im Ersten um das Thema Abtreibung gehen.
Lesen Sie auch: "Polizeiruf 110" aus Magdeburg konfrontiert mit Amoklauf eines Schülers
"Polizeiruf 110" aus Magdeburg: Tödlicher Fahrradunfall wird zu Anschlag
Zum Inhalt: Ein tödlicher Fahrradunfall erschüttert Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt. Schnell wird dem Ermittlerteam um Hauptkommissarin Doreen Brasch (Claudia Michelsen) jedoch klar: Es handelt sich um einen gezielten Anschlag, bei dem die Bremskabel durchgeschnitten wurden.
Auch interessant: Claudia Michelsen spricht über ihren neuen Kinofilm „Blindgänger“
Die tote Arzthelferin Marwa Gula arbeitete in einer Frauenarztpraxis, die auch Schwangerschaftsabbrüche vornimmt und deshalb im Kreuzfeuer radikaler Abtreibungsgegner steht. Um den Mord aufzuklären, muss Brasch mit konsequenter Entschlossenheit und Feingefühl agieren.
Kommissarin Brasch wird mit ihrer Vergangenheit konfrontiert
Zur gleichen Zeit sucht die junge Polin Dania (Nicola Magdalena Lüders) nach einer legalen Möglichkeit zum Schwangerschaftsabbruch. Dabei wird sie von Aktivistin Lara Becker (Luna Jordan) ehrenamtlich unterstützt. Trotz ihrer professionellen Haltung entwickelt Brasch Verständnis für Danias Lage.
Lesen Sie auch: Der Polizeiruf 110 verlässt Halle - ist es wirklich für immer?
Denn die Hauptkommissarin hatte in ihrer Vergangenheit selbst eine ungewollte Schwangerschaft. Während ihren Ermittlungen bekommt Brasch Unterstützung von Lara Becker. Die kämpferische Aktivistin wird bei den Ermittlungen am Ende stärker eingebunden, als es Braschs Vorgesetztem Lemp lieb ist.
Je tiefer die Kommissarin Brasch in den Fall eindringt, desto drängender werden die Fragen: War der Anschlag eine direkte Botschaft an die Praxis? Oder steckt ein ganz anderes, persönliches Motiv dahinter?