Magdeburg l Auf dem Gelände der künftigen Magdeburger Förderschule für Kinder mit einer körperlichen Behinderung ist derzeit schon viel Aktivität zu sehen. Bagger sind auf der Fläche am Roggengrund im Einsatz. Mit deren Hilfe schaffen die Bauarbeiter die Grundlage für das neue Schulgebäude, über das lange diskutiert worden war.

Zunächst war nicht klar gewesen, wo die Schule gebaut werden könnte. Dann gab es Streit über die Finanzierung, weil sich die umliegenden Landkreise, aus denen ebenfalls Kinder in die Schule gehen, nicht an dem notwendigen Eigenanteil beteiligen wollten.

Bei einem Spitzentreffen mit Landräten aus umliegenden Landkreisen wollte Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper eine Beteiligung erwirken, scheiterte aber. Der 8,5-Millionen-Euro-Bau wird vom Land Sachsen-Anhalt gefördert. Übrig bleibt ein Eigenanteil von einer Million Euro für die Stadt Magdeburg.

Die Körperbehindertenschule hat ihr Domizil aktuell noch am Fermersleber Weg. Dort sind die räumlichen Möglichkeiten allerdings sehr begrenzt. Außerdem ist das Gebäude in keinem guten Zustand mehr. Lehrer und Schüler dürften sich also freuen. Denn wenn nichts dazwischenkommt, ist die Zeit in diesem Gebäude 2019 vorüber. Denn bis 2019 soll das neue Gebäude am Roggengrund in Neu-Olvenstedt bezugsfertig sein.