Magdeburg l Leserkritik hatte es an fehlenden Möglichkeiten zum Händewaschen auf Toiletten im Schwimmbad Olvenstedt in Magdeburg gegeben. Inzwischen seien neue Seifenspender geliefert und installiert werden, erklärte die Stadtverwaltung auf Nachfrage der Magdeburger Volksstimme. Zudem wurde der Saunabereich mit neuen Spendern ausgestattet.

Das war notwendig, weil die vorhandenen Seifenspender sich im Laufe der vergangenen Jahre abgenutzt hatten. Und einige waren nicht mehr nutzbar, da sie „teilweise falsch benutzt worden waren“, heißt es seitens der Stadt auf Anfrage der Volksstimme.

Gesetz für Infektionsschutz

Das Infektionsschutzgesetz bildet die Grundlage aller Handlungsempfehlungen und Hygienerahmenpläne. Für Schwimmbäder gibt es aber keine Rahmenpläne. Deshalb handelt das Gesundheits- und Veterinäramt Magdeburg in Anlehnung an den Hygienerahmenplan für Sportstätten. In diesem wird die Handreinigung tatsächlich beschrieben. Daraus geht unter anderem hervor, dass Seifenspender vorzuhalten sind.

Die Bewirtschaftung der Schwimmbäder obliegt in Magdeburg dem Fachbereich Schule und Sport der Stadtverwaltung. Zu den Aufgaben zählen alle anfallenden Arbeiten im Zusammenhang mit Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit. Auch die unterschiedlichen Verbrauchsmittel wie zum Beispiel die Seife für die Seifenspender werden durch den Fachbereich Schule und Sport vorgehalten.

Die Grundreinigung erfolgt in den Bädern täglich durch eine Reinigungsfirma. Die Unterhaltsreinigung, also die Reinigung während der Nutzungs- und Öffnungszeiten, wird regelmäßig nach Reinigungs- und Desinfektionsplänen durch die Mitarbeitenden in den Bädern durchgeführt.

Zwei Kontrollen pro Jahr

Das Magdeburger Gesundheits- und Veterinäramt ist die Überwachungsbehörde für die Landeshauptstadt. Das Amt kontolliert zweimal pro Jahr im Rahmen von sogenannten Hygienebegehungen in den öffentlichen Bädern.