Magdeburg l Die Zahl der aufgebrochenen Schließfächer für Sparbücher liegt im zweistelligen Bereich. Elf Kunden seien betroffen, erklärte der Pressesprecher der Stadtsparkasse Magdeburg, Mathias Geraldy, nachdem in die Stadtsparkasse am Alten Markt eingebrochen worden war. Der oder die Täter verschafften sich in der Nacht zu Mittwoch Zutritt. Gezielt suchten sie den Bereich mit den Sparbuchfächern auf und entwendeten darin befindliche Wertsachen. Die reinen Schließfächer der Filiale seien unangetastet geblieben.

Das Team der Sparkasse werde sich mit den betroffenen Kunden in Verbindung setzen, um den Diebstahlschaden zu eruieren, kündigt Mathias Geraldy als Pressesprecher der Magdeburger Stadtsparkasse an. Erst dann könne der Wert der Beute, die der oder die Täter gemacht haben, beziffert werden. Der Einbruch wurde am Mittwoch gegen 5.45  Uhr bemerkt. Die Türen der Sparkasse seien alarmgesichert gewesen. Allerdings hätten der oder die Täter offenbar eine Lücke im Sicherheitssystem gefunden, erklärte Geraldy weiter.

Spuren gesammelt

Die Spurensicherung war am Mittwochvormittag vor Ort, um Beweismaterial zu sammeln. Auch Vertreter von Versicherungen und Gutachter haben bereits ihre Arbeit aufgenommen, berichtete Mathias Geraldy.

Die Polizei begab sich zudem mit einem Fährtenhund auf die Spur der Täter bzw. des Täters. Das Tier lief von der Sparkassenfiliale bis zur Straße Bei der Hauptwache. Es sei davon auszugehen, dass der oder die Einbrecher von dort aus mit einem Fahrzeug geflüchtet sind, informierte die Polizei weiter.

Hoffen auf Videobilder

Ob die Aufzeichnungen aus der Videoüberwachung brauchbar sind und neue Erkenntnisse liefern werden, bleibe abzuwarten. „Das prüft die Polizei derzeit in Zusammenarbeit mit der Sparkasse“, sagte ein Sprecher auf Nachfrage.

Die Beamten bitten etwaige Zeugen, die in der Nacht etwas beobachtet haben, was mit der Tat in Zusammenhang stehen könnte, sich unter der Telefonnummer 0391/5461740 bei der Polizei zu melden.

Die Sparkassenfiliale blieb bis gestern Nachmittag geschlossen. Zahlreiche Kunden, die dort ihre Bankgeschäfte erledigen wollten, sahen sich vor Absperrband der Polizei sowie verschlossenen Türen und mussten auf andere Filialen ausweichen.