Magdeburg (pl/ri) l Die Polizei hatte sich am 23. April 2019 in der Berliner Chaussee in Magdeburg für eine Geschwindigkeitskontrolle postiert. Der Blitzer stand auf der Höhe der Straße Ehlegrund, kontrolliert wurde der Verkehr in Fahrtrichtung Innenstadt. Wie Polizei-Pressesprecherin Heidi Winter berichtete, fand die Aktion zwischen 7 und 13 Uhr statt. Dabei wurde die Geschwindigkeit von 3980 Fahrzeugen kontrolliert. Erlaubt ist dort eine Geschwindigkeit von maximal 70 Kilometern pro Stunde. Insgesamt waren im Messzeitraum 530 Autos zu schnell unterwegs. 127 Fahrer davon müssen mit einem Bußgeld rechnen, 21 Fahrer sogar mit einem zeitweiligen Führerscheinentzug. „Spitzenreiter“ der Messung war ein Auto, das 109 km/h schnell fuhr.

Von 6.52 bis 13.30 Uhr hat das Magdeburger Ordnungsamt am gleichen Tag nach Hinweisen von Anwohnern im Tempo-30-Bereich des Kümmelsbergs gemessen. Zu schnell waren 551 Fahrer. 18 von ihnen fuhren mehr als 20 Kilometer pro Stunde schneller als erlaubt. Zwei Fahrer müssen mit Fahrverboten rechnen. Am schnellsten war ein Auto mit 69 Kilometern pro Stunde. Neben einem Bußgeld über 160 Euro erwarten den Fahrer ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg.