Magdeburg l In einer Magdeburger Wohnung ruft eine Frau um Hilfe. Zeugen alarmieren die Polizei. Am Ende des Einsatzes bleiben ein beschädigtes Polizeiauto und eine Frau mit Schwellungen im Gesicht zurück. Was war geschehen?

Zeugen meldeten am 25. Februar 2019 kurz nach 22 Uhr der Polizei, dass ein Magdeburger seine 22-jährige Freundin vor einem Wohnhaus in der Arnold-Zweig-Straße tätlich angegriffen hatte. Das Pärchen soll sich dann in die gemeinsame Wohnung begeben haben. Hierbei hatte die junge Frau um Hilfe gerufen. Polizeibeamte begaben sich unverzüglich zu der Wohnung.

Feuerwehr öffnet Wohnungstür

Da auf mehrfaches Klopfen und Klingeln niemand reagierte, wurde die Wohnungstür durch die Feuerwehr geöffnet. Der Beschuldigte verhielt sich äußerst aggressiv und unkooperativ. Bereits ein paar Stunden zuvor hatte das Pärchen eine Auseinandersetzung. Infolgedessen verwies die Polizei den Magdeburger bereits der Wohnung.

Die Beamten forderten ihn auf, die Wohnung nun erneut zu verlassen. Dieser Aufforderung kam der 22-Jährige nicht nach, sein aggressives Verhalten steigerte sich zunehmend und er versuchte sich dauerhaft der polizeilichen Maßnahme zu widersetzen. Die Beamten konnten den jungen Mann nur durch die Anwendung von Zwangsmaßnahmen aus der Wohnung bringen. Der Beschuldigte wurde in Gewahrsam genommen, um zu verhindern, dass er seine Freundin erneut attackiert.

Aggressiver Mann beschädigt Polizeiauto

Als sich der Magdeburger im Funkstreifenwagen befand, eskalierte die Situation nochmals. Der 22-Jährige trat gegen die hintere rechte Scheibe des Wagens, wodurch diese völlig zerstört wurde. Verletzt wurde niemand.

Auf der Dienststelle stellten die Beamten fest, dass der Beschuldigte unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand. Am Dienstagmorgen gegen 6.30 Uhr wurde der Magdeburger aus dem Gewahrsam entlassen.